Samstag, 15. Juni 2013

"Rätsel über die Spreewald-Gegend" mit Marcus und Tomas am 15.06.2013


Die Begrüßungsmelodie klang unfriedlich, überraschenderweise gab es Begrüßungspunkte für 2 Hörer...

Kosheen - Overkill

Dem Sieger wurde sogar wieder ein Preis versprochen. Er darf sich ein Thema wünschen, „das es dann zu berätseln gibt“.

Und nun zu Marcus' Urlaubsmitbringseln:

  • Welches internationale Gericht befindet sich in Altenburg?
    • Das 1927 in Altenburg gegründete Deutsche Skatgericht besteht aus 7 Mitgliedern des Deutschen Skatverbands und aus 2 Mitgliedern der International Skat Players Association (ISPA).
  • Wo ist der wilde Mann?
    • Gemeint ist ein Stadtviertel in Dresden. Korrekt sagt man „am Wilden Mann“, falsch ist „in Wilder Mann“. Dass sich die Bezeichnung bis heute erhielt, ist einem bis 1897 eigenständigen Gutsbezirk sowie einem bis 1945 bekannten Ausflugslokal gleichen Namens zu verdanken.
  • Weshalb sind Dresdner Autofahrerinnen bei männlichen Autofahrern so beliebt?
  • Welches Haus haben Frankfurt und Weimar gemeinsam?
    • Ein Goethe-Haus
  • Welches ist das Symbol von Meißener Porzellan?
    • Zwei gekreuzte Schwerter. Ben meinte, es sei das älteste Markenzeichen der Welt. Das Symbol für die Manufaktur wurde jedenfalls 1731 eingeführt.
  • Was ist das Tal der Ahnungslosen?
    • In diesen Gebieten konnten auch mit großem Aufwand kein West-Fernsehen erwirkt werden. Betraf 15 % der Einwohner.

Mike Zero - Nervous Breakdown Guarantee

  • Wodurch war Herleshausen bekannt?
  • Welchen besonderen Geschmack bieten einige Eissalons im Spreewald an?
    • Gurkeneis
  • Durch welchen Film wurden Spreewaldgurken so bekannt?
    • Goodbye Lenin
  • Was ist das besondere an den Ortsschildern im Spreewald bzw. der Lausitz?
    • Sie sind zweisprachig. Deutsch und sorbisch
  • Welchen Dialekt spricht man im Spreewald?
    • Eher berlinerisch, nicht guttural (also ohne Sprachlaute, die in der Kehle gebildet werden)
  • Was gibt es in Raddusch zu sehen?
    • Die Slawenburg (eine weitgehend originalgetreue Nachbildung einer slawischen Fliehburg)
  • Welche Tiere wurden aus Schottland in den Spreewald exportiert?
    • Die Soay-Schafe mit einem Fell, das von selbst abfällt (wo das Scheren enfallen kann)
  • Woher kamen die Kanalbauer des Spreewalds, die die Preußen geholt haben?
    • Aus Holland, weil die sich schon mit dem Deichbau auskannten
  • Wo lagerten die Spreewälder ihr Heu?
    • Die historische Bauweise des Heuschobers ist ca. 50 cm über den Boden aufgestelzt, damit das sorgsam getrocknete Heu nicht von den Sümpfen unten nass wurde und von oben kein Regen durchkam
  • Das Burg ist das größte ... Dorf Schlands?
    • Das größte Flächendorf
      „Burg ist mit 55 qkm die flächenmäßig größte Streusiedlung im Biosphärenreservat mit ländlich feinem und modernen Kurortcharakter, sorbisch-wendischen Traditionen und Kultur. Eine einzigartige Lagunenlandschaft, in einem gesunden Klima. Die Einwohner leben in erster Linie vom Gemüseanbau.“
  • Was ist ein Gurkenflieger?
    • Ein Erntegerät, das "pssssss" macht. Er besteht aus einem Traktor, Lastwagen oder Anhänger, an dem links und rechts zwei bis zu 15 Meter lange, tragflächenartige Plattformen aufgehängt sind, die etwa 30 Zentimeter über dem Boden schweben. Auf den Tragflächen liegen bäuchlings bis zu 30 Erntehelfer, die die Gurken per Hand pflücken und auf ein Förderband legen, das sie dann in einen Sammelbehälter transportiert. Der Gurkenflieger bewegt sich etwa einen Meter pro Minute, damit genügend Zeit zum Pflücken der reifen Früchte bleibt.
  • Was ist der Vorteil von Alu-Spreewaldkähnen gegenüber den früheren aus Holz?
    • Leichter, pflegeleichter und kosten weniger.
      Der Spreewaldkahn ist ein flachgehendes, mit Staken zu bewegendes Boot, das in den Fließen und Kanälen des Spreewalds häufig anzutreffen ist und dort lange Zeit als hauptsächliches Verkehrsmittel diente.
  • Was ist beim Spreewaldkahn das Rudel?
    • Die Ruderstange nennt man Rudel und der Kahn wird gestakt.
  • Wie heißt das Fußballstadion von Cottbus/ Lausitz?
    • Stadion der Freundschaft
  • Was sind Kaupen (ein Ortsteil von Burg heißt Kauper)?
    • Die Lage des Spreewalds ist eher flach. Nicht vermoorte, höher gelegene Dünen werden Kaupen genannt. Der Ortsname Kauper geht auf das sorbische Kupa (dt. = Insel) zurück. Tatsächlich wurden im Laufe der Zeit die etwas erhöht gelegenen Kaupen im sonst unwegsamen, von Spreearmen durchzogenen Gebiet besiedelt.
  • Warum sind Schlangen im Spreewald Glücksbringer?
    • Schlangen suchen das Trockene. Wenn man Schlagen sah, wusste man, dass das Wetter besser wird.
      Laut einer Spreewald-Sage gab es einen Schlangenkönig, der auf dem Kopf eine kostbare Krone trug, die es zu erbeuten gab.
  • Warum werden gefangene Fische dort noch einige Tage "gewässert"?
    • Um den schlammigen Geschmack loszuwerden
  • Wo fängt der Wanderweg E10 an und wo hört er auf?
    • Der Europäische Fernwanderweg E10 führt vom Norden Finnlands bis in den Süden Andalusiens. Er ist 2800 km lang, der deutsche Abschnitt beträgt 785,4 km.


Töne, die etwas mit dem Spreewald zu tun haben:

Nico - Femme Fatale
Auf der Flucht vor den Bombenangriffen der Alliierten zog sie mit ihrer Mutter 1940 von Köln nach Lübbenau/Spreewald. Im Spreewald ist das Grab von Mutter und Tochter Päffgen.

Jens Riwa verplapperte sich bei der "Lottovorhersage"
Der Tagesschau-Sprecher wurde am 2. Juli 1963 in Lübbenau, Brandenburg geboren

  • Was ist der Lausitzring?
    • Eine Rennstrecke
  • Worum ging es im Gurkenkrieg?
    • Die Bauern im Spreewald gewannen ihn. Spreewaldgurken dürfen nur so genannt werden, wenn sie auch im Spreewald angebaut wurden.
  • Wodurch ist der Spreewald gefährdet?
    • Durch Auswaschungen von Eisenoxid aus dem Tagebau. Der Rost vergiftet die Flüsse schleichend.
  • Mit welchem Spruch wird der Spreewaldmarathon gestartet?
    • Auf die Gurke - fertig - los
  • Was erhalten die erfolgreichen Teilnehmer als Preis?
    • Einen Gurkenpokal aus Blei, gold angestrichen.
  • Wodurch sind Giessen und Friedland bekannt geworden?
    • Es waren die Notunterkünfte für Spätaussiedler und DDR-Flüchtlinge
  • Ein Ortsteil in Burg heißt „Burg-Kolonie“. Warum?
    • Der „Alte Fritz“ siedelte dort „Ausländer“ (Sachsen, aber auch Böhmen, Schlesier und Österreicher) an
  • Es gibt 4 Schutzzonen im Biosphärenreservat. Was darf man in welcher?
    • Zone 1: Dort dürfen nur Menschen mit Genehmigung hinein
    • Zone 2: Die Pflegezone umfasst auf 18 Prozent des Biosphärenreservates die charakteristischen Lebensräume der Natur– und Kulturlandschaft Spreewald – vor allem Niederungswälder, Feuchtwiesen, Niedermoore und Fließgewässer.
    • Zone 3: Die Entwicklungszone nimmt mit über 80 Prozent den größten Teil des Biosphärenreservats ein. Sie enthält Landschaftsbereiche, in denen eine nachhaltige Wirtschaftsweise das über Jahrhunderte gewachsene Landschaftsbild erhalten hat, das nun durch eine Förderung der traditionellen Nutzungen geschützt werden soll (Schutzzone III, Zone der harmonischen Kulturlandschaft). Im Spreewald wurde die gesamte Entwicklungszone zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
    • Zone 4: Heißt Regenerierungszone, Teilbereiche der Entwicklungszone sind nämlich durch unsachgemäße, monostrukturierte Bewirtschaftung geschädigt.
  • Wo lebte Friedrich II. (der Alte Fritz), als er König war?
    • Auf Sanssouci
  • Neben wem wollte der Alte Fritz laut Testament begraben werden?
    • Im Park von Sanssouci neben seinen Hunden
  • Wann fand der Alte Fritz seine letzte Ruhestätte?
    • Er lag in der Burg Hohenzollern und wurde erst 1991 wieder in seine Heimat gebracht. Die Umbettung in Sanssouci glich einem Staatsbegräbnis.
  • Was ist der Kartoffelbefehl?
    • Ben mit der Kurzfassung: „PFLANZT! MEHR! AN!!“ 
    • In 2 Rundschreiben Friedrichs II. an Behörden in Schlesien wurde das vom alten Fritz befohlen.
  • Wer hat die Kartoffeln nach Europa gebracht?
    • Christoph Columbus (oder doch Pizzarro?) brachte u.a. die Kartoffel aus Amerika zu uns nach Europa.
  • Woher kommt der Name Kartoffel?
    • Aus dem italischen Tafuffolo (= Trüffel, weil man sie zunächst dafür hielt) und Potato (diese Süßkartoffel war bereits bekannt)
  • Wie wird die Kartoffel noch genannt?
    • Erdbeere
    • Krummbeere
    • Grundbirne
    • ...

Punktenotation der 13 Rätselfreunde vom 15.06.2013:

  1. @LaLeLu: 33 Punkte
  2. Dogan: 21 Punkte
  3. Tommi (inkl. Begrüßungspunkte): 19 Punkte
  4. @Dagi: 13 Punkte
  5. Ben: 9 Punkte
    @UbiqitäresGenuschel: 9 Punkte
  6. @ThomasUttendorf: 6 Punkte
  7. Matthias/HG: 4 Punkte
    Patrick: 4 Punkte
    Tina (spielte angabegemäß 1899 das letzte Mal mit, daher gab es ein paar  Begrüßungspunkte): 4 Punkte
  8. Marcel: 2 Punkte
  9. @Koffi69: 1 Punkt
    Tomas (Hausmeistah): 1 Punkt

@LaLeLu wünscht sich als Rätselthema „Südamerika“. Marcus kündigte gleich an, dass die Vorbereitung etwas Zeit benötigt und daher nicht schon nächste Woche damit gerechnet werden darf.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Wetter ist jedenfalls schon südamerikanisch.

Gruß
Markus