Sonntag, 11. April 2010

Rätsel zu „Weltall und Erde“ mit Sven und Tomas am 10.04.2010



Schon mit der Einführung zum Thema gingen sowohl Frage als auch Antworten in den Orbit. Von der Fragestellung bis zur annähernden Beantwortung vergingen fast 8 Minuten.
Die einfach Frage lautete: Wie spät ist es bei uns um 12 Uhr Weltzeit?“
Jochen tippte, dass mit Weltzeit die „Greenwich Mean Time (GMT)“ gemeint sein könnte, was jedoch die veraltete Bezeichnung ist. Seit 1928 wird von der „Koordinierten Weltzeit (UTC)“ gesprochen.
Frenki, Jochen und Daniel und Dagi hatten allesamt mit ihren Aussagen recht, beantworteten die Frage jedoch nicht zur Zufriedenheit der Moderatoren.
Megaschwierig und paradox, denn Svens Antwort-Vorlage bestand aus 2 Sätzen, die sich gegenseitig widersprachen:
„Um 12 Uhr Weltzeit ist es bei uns 13 Uhr im Sommerhalbjahr und 14 Uhr im Winterhalbjahr. Die mitteleuropäische Sommerzeit (MEZ) ist der Weltzeit um 2 Stunden voraus, die mitteleuropäische Normalzeit um 1 Stunde.“

Und hier gibt´s gleich noch ein paar O-Töne zu einer der komplexesten Fragestellungen in der Geschichte der Hausmeister:



  • Von welchem „Stern“ am Himmel glaubte man früher, dass es sich um verschiedene Sterne handelt?
Jochen wusste, dass vom Planeten Venus gesprochen wurde, der als Morgen- und Abendstern bekannt ist.
  • Wie nennt man den Zweig der Astronomie, der die von Himmelskörpern ausgestrahlten elektromagnetischen Wellen auffängt und auswertet?
Rainer (dem es gleichgültig ist, ob wir ihn mit ai oder ei schreiben) sagte zunächst mal Radio-Astrologie, korrigierte dann auf „Radio-Astronomie“.
  • Man kann über die chemische Zusammensetzung von Himmelskörpern eine Menge herausfinden, wenn man das von ihnen ausgesandte Licht untersucht. Wie nennt man diese Methode?
Jochen wusste sofort, dass es sich um die Spektralanalyse handelt. Er outete sich als ehemaliger „Hobby- Astronom“ mit Teleskop bei seinen Eltern, „da sich das hier in Frankfurt nicht so lohnt“. Und dem Nachbar-Zooming ohne Ton würde er eine Soap-Opera vorziehen.
  • Steht „unser Fixstern“, die Sonne, fix am Himmel oder wandert sie durch das Universum?
Für Rainer war der Fall klar: „Da nach dem Urknall sich alles kontinuierlich ausdehnt, muss es also in Bewegung sein. Im Verhältnis zu uns hält sie den Abstand, aber im Verhältnis zu allem (von irgendeinem Punkt aus, wo der Urknall mal war) bewegt sie sich weg.“
Sven ergänzte: „Die Sonne bewegt sich 250 km pro Sekunde durch das Universum und wir uns mit“. Tomas meinte: „ganz schön flott, und wir merken gar nichts vom Fahrtwind“
  • Wieviel wiegt ein 70 kg schwerer Mensch auf dem Mond?
11,7 kg.
  • Was war die bisher größte Katastrophe in der bemannten Weltraumfahrt?
Die Challenger explodierte am 28. Januar 1986 in etwa 15 Kilometer Höhe nach dem Start. Dabei starben die sieben Astronauten.
Diese Antwort wurde erwartet, aber Frenki hatte sagte völlig zu Recht „bei den Russen war die N1 der größte Bumms, aber die war nicht bemannt“, denn beim deren Start sind über 100 Menschen ums Leben gekommen. Der Meistah berichtete im Anschluß von der Vermutung, dass es in China sogar noch mehr Menschenopfer bei einem missglückten Raketenstart gegeben haben könnte, da Journalisten erst mehrere Stunden festgehalten und daher erst nach notdürftiger Aufräumung durch das Gebiet gefahren wurden.
  • Wie nennt man Sternschnuppen?
Meteore bzw. Meteoroiden. Der Meteoroid verglüht entweder als Sternschnuppe in der Atmosphäre oder erreicht als Meteorit den Boden.
  • Wie lange braucht das Licht von der Sonne bis zur Erde?
8 Minuten und 30 Sekunden (Laut Tomas’ Meinung exakt so lange wie zwei weichgekochte Frühstückseier).
  • Was ist der längste Tag im Jahr?
Jochen wusste, dass der 20. Juni auf der Nordhalbkugel der längste und auf der Südhalbkugel der kürzesteTag im Jahr ist.
  • Wie weit ist der Horizont entfernt?
Udo Lindenberg weiß, dass es hinter dem Horizont weiter geht. Ein normaler Menschen, der aufrecht auf der Erde steht, kann nur 4 bis 5 km weit sehen.
  • Wie kam die Osterinsel zu ihrem Namen?
Niels, der Märchenonkel von Radio X, erklärte nachvollziehbar, dass eine Schiffscrew Ostern feiern wollte und unbedingt ein Eiland benötigte, wo sie selbige verstecken können. „Sie haben kurzerhand die Osterinsel entdeckt und sie so genannt, weil gerade Ostern war“.
Niels erhielt für seine Erzählung nach Käptn Blaubär-Art einen Punkt.
Dagi, die sich aufgrund des heutigen Bing-Fotos zufällig mit diesem Thema beschäftigte, präzisierte, dass der Name der Insel von dem Holländer Jakob Roggeveen stammt, der am Ostersonntag, dem 5. April 1722 mit drei Schiffen dort landete. Er nannte sie Paasch-Eyland (Osterinsel), nach dem Tag der Entdeckung.
Übrigens muss zwischen der erfragten Osterinsel (im Südostpazifik) und den Osterinseln (kleine Inselgruppe im indischen Ozean vor der westaustralischen Küste) unterschieden werden.

Sven, hatte anfangs Probleme mit dem neuen Punktesystem (1 Punkt für den aufrichtigen Versuch einer möglichen Antwort und einen weiteren Punkt für die richtige Antwort), kriegte es aber multitaskend als Redakteur, Moderator und Punktenotator letztlich doch gut hin, bedauerte aber, keine Inflations-Punkte an einen ganz neuen Anrufer vergeben zu können:

Hier sind sie also, tataaaa, die eifrigen acht Weltenkenner:
  1. Niels: 23 Punkte
  2. Daniel: 22 Punkte
  3. Jochen: 21 Punkte
  4. Friki Frenki: 8 Punkte
  5. Dagi: 6 Punkte
  6. Rainer: 5 Punkte
  7. Micha: 3 Punkte
  8. Ute: 1 Punkt

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