Posts mit dem Label Sven werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sven werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

25 Februar 2017

Rätsel für Notfälle mit allen Machern sowie Dank mit Hörerstimmen am 25.02.2017

es wird heller und wärmer

Für die ganz seltenen Sendungs-Ausfälle (aktuell Arbeit, Arbeit, Arbeit, Umzug, Urlaub) gab’s heute eine Vorproduktion mit einer Verneigung vor unseren Hörern.
Lustige und kritische Anmerkungen. Auf dieser Plattform natürlich nur in sogenannten „Bullet Points“:

001) Jingle „wer wie was“ (Titelmelodie der alten Sesamstraße von Ingfried Hoffmann und Texter Volker Ludwig), gesungen vom Hamburger Kinderchor Vineta

002) Anmoderation: Historie zum Beginn, der Namensfindung und Moderatoren

003) Alexander hat bei Weser 5 für Alkoholkranke Männer gearbeitet (05.10.2013)

004) Moderation: Beeindruckend erklärt Andreas Kalorien und Frank liefert die Lösung

005) Andreas und Frank aus Sindlingen: Nudeln haben mehr Kalorien als Reis (07.01.2012)

006) Moderation:  nicht Angelika Hefner (Venus Lounge), aber wie eine Arie von Minnie Mouse

007) Angelika und Ben zum Bird Song von Lene Lovich (18.05.2013)

008) Moderation: Armins überzeugende Antworterklärungen

009) Armin bringt den Virenscanner von Windows 1998 mit den Stones sehr kreativ zusammen (21.05.2016)

010) Moderation: Armin zu Werner Höfer

011) Armin-Werner Höfer alte Kameraden stehen zusammen (12.11.2016)

012) Moderation:  Arne auf dem Weg zur Eintracht

013) Arne-Begrüßungspunkte-steigt Stadion aus weil er Eintracht sehen will (07.04.2012)

014) Moderation:  Ben und Bondaluh-Hellseherische Fähigkeiten auf beiden Seiten des Äthers

015) Ben-Bondaluh-Hauenstein-Winehouse Hauswein (31.12.2011)

016) Moderation: Richtige Antwort zum falschen Stadtteil, einfach nochmal anrufen

017) Benny i-Punkt-Kirchenladen leider in der Altstadt verortet (26.11.2016)

018) Moderation: Aufforderungen nach Gesängen oder Weiterspinnen kommen Hörer gerne nach

019) Bernd Bockenheim singt I am the Walrus (05.09.2015)

020) Moderation: Björn aus Cuxhaven kommt nicht auf Mike Krüger

021) Björn aus Frankfurt, hörbar ursprünglich aus Cuxhaven (16.11.2013)

022) Moderation: Bondaluh und die Ausnahmeregeln beim Fußball auf den Färöer Inseln

023) Bondaluh-Halbwissen zum 11-Meter auf Färöer Inseln (26.11.2011)

024) Moderation: ChrisMess hat den GI „hingebennt“. Man muss zu seinen Punkten stehen

025) ChrisMess. GI = Government Issued. Punkteverschenken gibt es nicht mehr (31.08.2013)

026) Moderation: Manch einer beginnt das Gespräch mit Prost – Hausmeister haben therapeutischen Auftrag

027) Christian beginnt das Gespräch mit Prost (03.09.2016)

028) Christian nach dem fünften Bier-Hausmeister haben auch therapeutischen Auftrag-17-01-2015

029) Moderation: Es folgen fünf Beiträge von Hörern die sich sehr gut auskennen….

030) Clemens aus‘m Gallus kennt sich mit Tatort und Devid Striesow aus (erster Anruf am 23.01.2016)

031) Connie erstmals „das quietschende Rad bekommt das Öl“ (26.07.2014)

032) Cord kennt sich aus beim Microsoft-Jingle von Brian Eno (24.09.2016)

033) Cornelia kennt den Gelsenkirchener Schalke-Friedhof (31.10.2015)

035) Moderation: Corri entkräftet Unbill mit einem Kompliment

036) Corri/Schweinfurt: Erster Auftritt der Stones im Marquee Club und Punkteerbettelung (21.05.2016)

037) Moderation: Dagis Entschuldigung für alle ihre Kollegen: immer zu lautstark

038) Tomas über Dagi: telefoniert im Vorraum sehr lautstark mit Axel aus Bad Homburg (16.06.2016)

039) Moderation: Die Hörer kennen uns, aber Moderatoren zimmern sich die Hörer zusammen

040) Dave/Großzimmern: Orangenduft regt Kauffreudigkeit an (25.06.2016)

041) Dirks erster Anruf. Er kennt uns, aber wir ihn nicht (23.11.2013)

042) Dogan zu Kalkofes Dolly Buster-Covers und O-Töne (12.05.2012)

043) Moderation: Anrufe in der Live-Sendung, die andere Radio-Veranstaltungen betreffen

044) Eija von der finnischen Gemeinde. Sisu auch am Tag der offenen Tür dabei (16.11.2013)

045) Eric (ehemals Sendungsmacher) nach Jahren wieder in Frankfurt zum Karussell (16.11.2013)

046) Moderation: Angabe des Stadtviertels wichtig am Beispiel der unübersichtlichen Franks

047) Frank Hillmann mit verdaddelten Grüßen. Punktenotation (05.01.2013)

048) Frank Bornheim informiert über den riesigen Friki Frenki-Club (03.09.2016)

049) Frank Offenbach mit langen Haaren und hoher Stimme (03.09.2016)

050) Moderation: 3 Sentenzen zu den Gehirnströmen von Friki Frenki

051) Friki Frenki Ableitungen zu Phillumenisten (25.07.2015)

052) Friki Frenki (ohne Radio und Internet): Sonnenlicht sei rot (11.01.2014)

053) Friki Frenki glaubt, dass deutsche Fan-Frau Hasselhofs Unschuld stahl (12.11.2016)

055) Gallusgenie auf Svens Frage, warum unser Hirn so groß ist (17.01.2015)

056) Moderation: Punkteabzüge für Menschen mit viel Hirn

057) Genuschels Minuspunkt-Provokation-Beginn (22.06.2013)

058) Moderation: die hochgeistigen Moderatoren lernen das Frankfurter Domklo kennen

059) Gisela: Domklo = Dominikanerkloster (30.07.2016)

060) Moderation: Meistah macht Hörer zur Sau und wieder nicht

061) Hanna: Fröhliche Weihnachten auf chinesisch (24.12.2011)

062) Hans‘ beim ersten Anruf gleich das Harte, Ungerechte erlebt (29.11.2014)

063) Moderation: es folgen 6 Hörer mit bemerkenswerten Aussagen

065) Ivo mit Telnr aus dem Ausland für Frankfurt Africa and the whole world (12.09.2015)

066) Jens Maurer muss sich wegen der Söhne zu Big Country bekennen (17.12.2016)

067) Joe-Little Joe-kennt Nachttankstellen Großmarkthalle und Schwarz Katz (09.02.2013)

068) Julia mit Blues Brothers-Titel und Abstauber für Casablanca (17.10.2015)

069) Moderation: Schwierig, die Justus'e auseinanderzuhalten

070) Justus/Eckenheim: Grusel ist, wenn wir 2056 noch ne Sendung machen mit Fragen, wer alles noch lebt (02.01.2015)

071) Justus/Seligenstadt findet Telefonredner benachteiligt gegen googler/twitterer (22.03.2014)

072) Justus/Tiefe des Raums zu Opazität (19.09.2015)

073) Moderation: Kai aus NRW sowie Katrin und Matthias zur verschlüsselten Frage

074) Kai aus NRW: nach 15 Jahren wieder angerufen (06.08.2016)

075) Katrin zu Siouxsie and Banshees und verschlüsselter Frage an Matthias/Sachsenhausen (03.12.2016)

076) Matthias/Sachsenhausen steht bei Katrins Frage auf dem Schlauch (03.12.2016)

077) Moderation: Stimmen der Twitterer Koffi und Jens Maurer

078) Koffi aus dem Auto mit Lob über die Jahre (17.09.2016)

079) Moderation: manchmal erkennt man nicht den genialen Gesang oder die altbekannte Einheit

080) Lorenz: Zuber Zwei Beran, Eimer Ein Beran, Ei mer habbe noch Ebbelwoi (14.12.2013)

081) Moderation: 5 Hörer mit Vermisstenmeldung, Assoziationen, Tonstörung, Schnarchen und neuem Leben

082) Lothar vermisst die schöne Stimme der guten Schlaubergerin Margarethe (19.01.2013

083) Maddins gute Assoziation zur Voraussetzung für Sister Island (07.11.2015)

084) Marcus schnarcht ein bei Tomas‘ Gesang guten Abend gute Nacht (12.03.2016)

085) Marcel mit Tonstörung-weiß warum Gottesdienste immer live ausgestrahlt werden (08.08.2015)

086) Margarethe findet ihr neues Leben weil sie telefonisch durchkam (30.01.2016)

087) LaLeLu und Armin erkennen nicht Gesang zu Akte X, singen dafür Startrek (11.08.2012)

088) Moderation: Halbzeitpause, aber ohne Punktenotation

089) Pausenmusik: Titelmelodie von Akte X

090) Moderation: Zweite Stunde der Aufzeichnung mit Kaffepausenmusik

091) Moderation: Markus, Matthias/HG, Matthias/Raterömer, Matthias/Sachsenhausen

092) Markus/Hausen, der Rausgekegelte hat gute 70er Jahre-Assoziationen (19.11.2016)

093) Matthias/Bad Homburg hat die einfachen Regeln letztlich verstanden (17.12.2016

094) Matthias/Rate-Römer Wasserhäuschen in der Römerstadt (24.12.2016)

095) Matthias/Sachsenhausen und Dagi auf frankfurterisch: Nordweststadt ist kein Stadtteil (16.06.2016)

096) Moderation: Es outen sich Melanie, Michael, Mick, Niels, Niels-Björn, Nils und Nina

097) Melanie gehört zu Markus aus Bockenheim-zum Kurfürstenplatz (29.08.2015)

098) Michael/Gallusteam. erster Anruf mit Erklärung zu Bulle (19.10.2013)

099) Mick kennt Joe Perry (07.10.2016)

100) Niels ist geflasht von Böhmermanns Version „ich hab Polizei“ (26.11.2016)

101) Niels-Björn grüßt seinen Namensvetter und weiß 6 Fragen (30.01.2016)

102) Nils/Bad Soden „Luke ich bin Dein Vater“ (03.09.2016)

103) Nina/RateRömer: mit Blitz kann keine Kleinstadt 1 Stunde versorgt werden (11.01.2014)

104) Moderation: Stimmen von Oliver, Patrick und Patte

105) Twitterer Oliver Rühl: auf der Strasse einen Schrank zerlegend (02.08.2014)

106) Patrick kann Zungenspitze rollen für Piercing, Tomas assoziiert mit Dogma (26.10.2013)

107) Patte isst was auf den Tisch kommt, Lamm eher nicht (26.03.2016)

108) Moderation: Die Peters verschweigen ihren Standort nicht

109) Peter/Egelsbach erster Anruf zu Dr Flotte (30.07.2016)

110) Peter/Nordend kennt Michael Douglas (07.10.2016)

111) Peter/Sachsenhausen: Alan Smithee ist ein Pseudonym (27.12.2014)

112) Moderation: Angst vor Big Sister

113) Philipp kennt Kurt Krömer und Atze Schröders Porsche-Tick (16.04.2016)

114) Pitt findet Dagi Big Sister zweifelhaft und ihr Mitmachen FIFA-mäßig (17.10.2015)

115) Ralf B. aus Dreieich ruft mal bei den Hausmeistern und nicht nur ScrX an (27.02.2016)

116) Regina verschweigt ihren Stadtteil (07.03.2015)

117) Moderation: Rolf, Samuel, Sandro und Siegfried sind seltene Gäste

118) Rolf: Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung grausam (22.03.2014)

119) Samuels erster Anruf: Um-Etikettierung von Coca Cola in Russland (13.09.2014)

120) Sandro hört halb hin, kriegt aber viel mit zum Namen von Eminem (03.12.2016)

122) Moderation: Afterglow bei ScrX zu des Meistahs Empören

122) Siegfried/Bornheim kennt Rolf Eden (07.03.2015)

123) Spens und Patrick bei Scrambled X über des Meistahs Blödheit-Empörung (11.08.2015)

124) Moderation: Die Stefans aus Offenbach und der Gottschalk aus Hofheim

125) Stefan Offenbach ist der dritte Stefan der heute anrief (02.04.2016)

126) Stephan G aus H-kennt Quietschboys-Time Bandits-Werkstatt (09.02.2013)

127) Stephan K. Anekdote zu Sandmännchens Vereinigung mit Bärchen im All (08.08.2015)

128) Moderation: Sven grüßt weitere Mitspieler und 3 Thomasse melden sich zu Wort

129) Sven/Sachsenhausen grüßt Matthias und Jutta aus Shsn (07.01.2012)

130) Thomas: Festnetz-Entschuldigung und Hochhaus-Renner (02.02.2013)

131) Thomas/Nordend kennt Sinkkasten und Aquarius (09.02.2013)

132) Thomas/tomalley wird erst spät als ScrX  Moderrator erkannt. DAB-Werbung (05.03.2016)

133) Tommi mit großem Lob, hört uns immer zu, ruft aber nicht an (22.03.2014)

134) Tomas‘ Nieskonzert und Marcus‘ Dazumusizieren, Stephan K (05.09.2015)

135) Moderation: Und noch 4 Mitspieler namens T, aber nicht T Pau

136) Tina ruft nach 30000 Jahren mal wieder an (20.02.2016)

137) Tilo kennt den Holzfällersketch und hat Interesse am Xpreszo-Mitplaudern (12.09.2015)

138) Moderation: Brücke zur alfa-beet sowie 4 Hörer mit U

140) Ulli/Sulzbach weiß dass man in den 70ern in die Militärjacke ein Loch brannte (19.11.2016)

141) Ulrike/Niederrad kennt den neuen Desche-Otto in Schwanheim (21.03.2015)

143) Moderation: Ute ist eine ganz besonders kritische Hörerin

144) Ute: sehr gute Definition zur allseits verhassten Schlagermusik (24.01.2015)

145) Musik: Udo Jürgens – Ich weiß was ich will (1979)

146) Moderation: Ute scheint zuweilen sogar schnippisch

147) Ute „na das kannst Du mir ja beantworten“ (27.02.2016)

148) Moderation: Vera ist eine vorbildliche Anruferin: Offen, deutlich, klar, kurz.

149) Vera aus Frankfurt mit klaren Ansagen (19.08.2015)

150) Moderation: Vicente gibt Lösung preis, aber erst im letzten Atemzug seinen Namen

151) Vicentes erster Anruf (12.01.2013)

152) Musik: Badesalz mit Lullaby-Cure-Cover „Spinnemann, bitte spei mir net in die Badewann“

153) Moderation: Ein Novum: Sendungsabbruch wegen Müdigkeit

154) Tomas beendet Sendung kurz nach 11 und wünscht gute Nacht (18.01.2014)

155) Moderation: Die Hörer sind am Ende schlauer als der Meister sowie BLOG-Werbung

156) Tomas hat gegen Hörerschaft verloren. Punkteendstand am 26.05.2012

157) jingle-OUTRO: Paulchen Panter (wer hat an der Uhr gedreht) mit einem herzlichen „Auf Wiederhören“!!!!!


26 August 2015

Ausfälle am 26.08.2015

Ein schlimmer Tag. Die Redaktion erfuhr heute durch eine Todesanzeige, dass unsere Stammhörerin Ben am 25.07.2015 gestorben ist.

So nervig sie auch sein konnte, so sehr werden uns ihre gebündelte Energie und ihre Ausführungen mit rein analogem Wissen fehlen. 

Sven hatte für das heutige alfa-beet ein paar Lieblingslieder von Ben im Gepäck, steht jetzt in diesem Moment aber vor verschlossener Tür und kommt nicht ins Sendestudio.

Über ein Lied unterhielten wir uns immer wieder. Die Amerika-affine Ben mochte dieses Lied und erklärte ganz genau, warum der Titel eine Uhrzeit ist.

Über die Gravur auf dem Wandelpokal hätte sie sich bestimmt gefreut!

20 Juni 2015

Riddles with janitors about „Myth Busters“ with Sven & Tomas on June 20, 2015

.......showtime for the facility manager

Zu Beginn der letzten Sendung im Studio in der Schützenstraße informierte der Meistah Tomas, dass er einen Kunden hat, mit dem er englisch sprechen muss und dabei feststellte, dass er gelegentlich Spezialbegriffe nachschlagen musste (was heißt Staffelrabatt auf English?).

Sven darauf: “for practice we do the broadcast today in English”.
Tomas “why not, I always convince others resp. our team to do that. To celebrate our last event in the Shooterstreet 12 (Margarethe schlug später vor: Sagittarius-Street) we should do the today show in english”.



Dafür hielt es heute @parlau “in den Sitzen” :- ))




Zwischendurch fielen erlaubterweise auch mal deutsche Wörter oder Erklärungen. Nachfolgend der Versuch einer Zusammenfassung der von der Chronistin verstandenen Fragen und Antworten:
  1. Is there a difference in taste of blood types which attract mosquitos more than others?
    No. Korrekte Antwort auf Deutsch, die Justus wusste: Stechmücken finden ihre Nahrung auf Distanz vor allem durch ausgeatmetes Kohlenstoffdioxid und Körperdüfte (der Mensch bewertet den Geruch von Buttersäure negativ, die Mücke positiv; der Verzehr von Knoblauch und Eukalyptus soll gegen Mückenstiche helfen). Neben der Duftfahne ihres Wirts spielt im Nahbereich auch die höhere Körperwärme eine Rolle.
    ‏@bondaluh: “I need to eat more garlic. Even more, more, more. =) And now I have a perfect excuse. =) for eating garlic. It's only 'cause of the mosquitos.”
    Ben nahm an, dass die Mücken bestimmten Blutgeschmack mögen, Katrin ging davon aus, dass die Ausdünstung eines Menschen ausschlaggebend ist, Patrick war sicher, dass die Farbe des Blutes (rot und blau, bei Vulkaniern grün) die Insekten anzieht.
    ‏@bondaluh: The colour of the blood can be judged from the name. E.g. "Tomas Fey" would stand for red blood, "Tomas von Fey" for blue.
  2. Do ticks climb on trees to lower themselves on bypassing creatures?
    ‏@bondaluh mit der richtigen Antwort: „No, it's not true. They usually sit in the grass”.
  3. Three stings of a hornet can kill a man, seven a horse - true or not?
    Antwort: Nein, ein Mythos. Es sei denn, es wird jemand gestochen, der hochallergisch reagiert.
    @bondaluh “A single bite of a horse can kill a hornet.”
    @lalelu2007de: „hooo, this joke kills a cat”
  4. Do bees die directly after the sting?
    Ja, aber nur wenn eine männliche Biene „some warm blooded“ sticht (andere Insekten werden erfolgreich mit einem nicht tödlichen Stich abgewehrt).
    ‏@parlau: "bees die after stinging because it rips their insides out :("
  5. Do day flies (Ephemeroptera) live only one day?
    Korrekte Erklärung von den Hausmeistern: „As larvas many years in the water, as flies they do not live longer than a day. Only a few hours actually, not even a day. And in this time they find a new partner, produce eggs and die.  They haven’t any digestive system. They don’t eat and drink.
  6. Do insects always fly towards the light?
    Correct Answer: „They only have the sun and the moon as orientation. Their orientation system breaks down with Sodium Lamps (even with candle light, but more romantic). They are totally confused, but not attracted by the light.”
    Justus für alle nachvollziehbar auf deutsch: „Insekten orientieren sich mit ihren Augen (die aus unheimlich vielen Augen bestehen) im Winkel zu den Lichtstrahlen. Da sie normalerweise in der Natur nach Sonnenlicht fliegen, das parallel ankommt, halten sie den gleichen Winkel und fliegen dadurch geradeaus. Auf eine punktförmige Lichtquelle (sprich künstliches Licht) fliegen im gleichen Winkel zu den Lichtstrahlen. Da die künstlichen Strahlen aus einem Zentrum kommen, fangen sie an, einen Bogen zu fliegen, weil sie immer den gleichen Winkel beibehalten. Und letztendlich landen sie an dem Punkt, wo das Licht herkommt.
Manfred Mann - Blinded by the Light 1977 (komponiert von Bruce Springsteen)
  1. f spiders weave webs the weather will be nicer - true or not?
    Antwort: Spinnen fühlen das bevorstehende gute Wetter und spinnen Netze, weil sie erwarten, dass ihr Tisch reich gedeckt werden könnte. Ihr Fressen versteckt sich nämlich bei stürmischem Wetter oder wird weggeweht.
  2. If you cut an earthworm into halfs both of them live on - true?
    ‏‏@parlau: "Only the head end can survive."
    @bondaluh correct: "No, only the front part may survive" (ein kurzes Kopfstückch kann keinen neuen Schwanz erzeugen)
  3. Does the number of dots on the back of a lady bug tell it’s age?
    Paul ‏@parlau (correct): "No, about as true as counting my Sommersprossen to check my age!"
  4. Do earwigs bite right through your brain?
    Thorsten erklärte korrekt auf Deutsch: „Sie essen kein Gehirn, sonst würden sie BSE kriegen oder so, sondern Pflanzen. Da im Ohr nicht die Nahrung befindet, verschwinden die Ohrenkriecher auch wieder aus diesen, sollten sie sich darin verirrt haben“. Pit „zur Ehrenwertung der nützlichen Ohrenkneifer: diese fressen keine Blätter, sondern Blattläuse.“
    Paul ‏@parlau zur Info: “In England we reckon that earwigs lay their eggs in the brain.”
  5. Do crocodiles cry tears?
    ‏@parlau correct: “a liquid excudes from their eyes for protection, similar to an elephant.”
    Ben (singing Eltons crocodile rock): “They don’t do it in a sense of human crying/being sad”.
Punktenotation der 15 aktiven Teilnehmer am 20.06.2015:
  1. Ben: 21 points
  2. @Thorsten/LaLeLu: 17 points
  3. ISI (12jähriger Junge): 15 points (incl. 5 welcome-) points
    Katrin: 15 points
  4. Pit/Niederrad (Pitt for better chronism): 9 (incl. 5 welcome-)points
  5. @bondaluh: 7 points
  6. Dagi: 5 points
  7. Justus/Seligenstadt: 4 points
    Matthias: 4 points
    Paul ‏@parlau: 4 points
    @TomCoIIins: 4 points
  8. Patrick: 3 points
  9. Stefan: 2 points
  10. Margarethe: 1 point
  11. @Adipöses Getuschel ‏@GameOfSofas: 0 points

06 Juni 2015

Rätsel zu Alltagsweisheiten mit Sven und Tomas am 06.06.2015


Frank Kunert - Im Rausch der Tiefe( 2002)
Ist die Trinkhalle unter Wasser nun absolut oder relativ?

Nach dem Absturz des digitalen Studios 1 ging die Sendung um 10.18 Uhr mit dem Anruf von Katrin unter der Telefon-Nr. 069 299 71212 des Studios 2 los.

  1. Schonen auf lange Sicht Fischernetze mit größeren Maschen die Fischbestände?
    Nein. Die Idee funktionierte zwar gut mit den gesetzlich vorgeschriebenen Maschennetzen. Allerdings haben sich die Fische über das letzte Jahrzehnt verkleinert. Stichwort Selektion (kleinwüchsige Fische konnten die Gene weitergeben, während die großen Fische gefangen wurden). War doch keine nachhaltige Strategie!
  2. Sind Licht- und Schallgeschwindigkeit relative oder absolute Werte?
    Relativ.
    Je fester das Medium, desto schneller die Schallausbreitung. Der Schall wird durch die Druckverhältnisse im Wasser schneller. Überschallflugzeuge, die bei sehr niedrigen Temperaturen fliegen, durchbrechen schneller die Schallmauer als andere.
    Thorsten erklärte, dass Schall ein Medium braucht, um transportiert zu werden. Deshalb gibt es im nahezu luftleeren All keinen Schall, weshalb Startrek- und ähnliche Filme mit ihren Soundeffekten bei der Explosion totaler Quatsch sind.

    Auch bei Licht kommt es auf die Verhältnisse an (Strahlung/Partikel, nicht Druck). Im Vakuum bewegt sich das Licht 300.000 Sekundenkilometer schnell, in der Erdatmosphäre schon etwas langsamer, im Wasser nur noch 230.000 km pro Sekunde.
  3. Kann man direkt oberhalb der Wasseroberfläche besser hören?
    Ja. Patrick erklärte richtig: „Das Schallmembran im Ohr wird durch die Wasseroberfläche verstärkt. Im Schwimmbad und See hört man direkt auf der Wasseroberfläche das Geschrei der Kinder und spielendem Gevolk mehr als wenn man das Wasser verlässt.“
  4. Kann man auf dem Mount Everest ein Ei kochen?
    Man kann es auf 8000 m Höhe durchaus kochen, bei 70 Grad wirft das Wasser Blasen (nach ca. 1 Stunde Geduld). 70 Grad reichen für das Erhärten des Eigelbs, für das Eiweiß nicht. Ob es dann unserem normalen Frühstücksei entspricht....
    Katrin und @LaLeLu wussten: für grünen Tee reicht übrigens 70 bis 80 Grad.
  5. Was ist die effektivste Art, Wasser zu kochen?
    Es wurde klargestellt, dass es bei der Frage um die Menge an Energie geht, die dafür aufgewendet wird (nicht um die Schnelligkeit).
    Katrin wusste: „Mit dem elektrischen Wasserkocher, der sich automatisch abstellt“.
    Sven erklärte das „Prinzip Tauchsieder mit Heizspirale“. Für 1 l Wasser benötigt er 0,12 kWh, die Elektro-Kochplatte 0,70 kWh. Die Mikrowelle ist nicht energiesparender, weil die Mikrowellen ja erst mit viel Energie erzeugt werden müssen.
    Tomas zweifelte die Antwort an, nach seinem Gedankengang müsste es von der Gesamtenergiebilanz am effektivsten mit der Primärenergie Gas funktionieren. Anschließend fiel ihm ein, dass beim Wasserkocher der Kontakt von Wasser zu Heizquelle am besten ist und es sich im Gegensatz zum Gas um ein geschlossenes System handelt, bei dem die Wärme nicht in die Umgebungsluft entweichen kann.
  6. Was kühlt schneller ab: die heiße Flüssigkeit oder die kältere Flüssigkeit?
    Antwort: Es geht um die Geschwindigkeit des Abkühlens.
    Patrick schön und richtig: „ausgehend von meinem Wasserkocher, den ich ab und zu beobachte, wenn er gekocht hat. Dann kühlt es im Bereich von 100 Grad bis 70 Grad doch relativ schnell ab. Von 80 bis 60 Grad etwas langsamer. Und wenn eine 4 davor steht kann er nochmal nen halben Tag stehen, bis er von 49 Grad auf 41 Grad herunterkühlt. Die Frage ist, wie weit muss heruntergekühlt werden. Wenn ich zwei Kaffees habe, einer mit 90 Grad und der andere ist 60 Grad heiß, die gleichzeitig bis wohin weiter kühlen sollen? Klar ist, dass der nicht so Heiße schneller bei 20 oder bei 0 ist (Gefälle/Degression/wie beim Steuersatz).
    Weitere Hörer-Meinungen:
    Dagi ‏@DuckyFrankfurt: #Hausfrauenpraxis. Erst die kalte Milch, dann den heißen Kaffee drauf.
    ‏@TomCoIIins: "heißer Kaffee kühlt schneller ab. Hinterher Milch rein"
    Thorsten gab noch den Tipp, gekühlte Milchdöschen in den heißen Kaffee zu gießen.
  7. Gefriert Wasser bei 0 Grad Celsius?
    Nein.
    Gefrorenes Wasser taut bei 0 Grad auf. Das Gefrieren ist ein komplizierter Prozess, der davon abhängt, ob es Kristallisationskeime im Wasser gibt. Ohne jeden Keim gefriert es erst bei -15 Grad.

    Paul ‏@parlau: „Bei Verunreinigungen (zB Salz) sinkt die Gefriertemperatur, d.h., es ändert!“
    Und noch witzelnd: „darum ist Fahrenheit so komisch! 32 bis 212 :) Der Typ hat Salzwasser verwendet.“
    Im Detail: Flüssigkeiten werden kälter, desto dichter. Gilt nicht für die Anomalie des Wassers.
    Wasser hat die höchste Dichte bei 4 Grad C. Bei Verunreinigungen steigt der Siedepunkt und der Gefrierpunkt sinkt.

    Malaria & Chicks on Speed – Kaltes klares Wasser
  8. Gefriert Mineralwasser mit Kohlensäure aus dem Tiefkühlfach erst beim Öffnen?
    Tomas hatte es bei Frage 6 schon erklärt: „Man kann Wasser unterkühlen“.
    Völlig unbewegtes Wasser kühlt nur ab, es gefriert erst bei Bewegung.
  9. Lassen sich Blüten durch Eis vom Erfrieren beschützen?
    Ja. Eis ist wegen seiner Kristallstruktur ein schlechter Wärmeleiter. Durch Einsprühen wird die Blüte in ihrem Panzer konserviert und von der kalten Luft draußen nicht beeinträchtigt. Stichwort „Iglu“.
    Thorsten meinte sich zu erinnern, dass unsere hiesigen Obstbauern bei Frostgefahr ihre Blüten einsprühen.
  10. Gefrieren Gewässer immer von oben her zu?
    Das Wort „immer“ war hier zu beachten. Beim fließenden Gewässer bildet sich das Eis schneller, wenn die Strömung relativ langsam ist.
    Justus erklärte richtig: In stehenden Gewässern ist die Dichte des Eises geringer, daher bildet sich die Eisschicht oben. Ansonsten gibt es das Grundeis, wo die Eisschollen von unten gebildet werden.
    Frühsommer an der leicht fließenden Nahe
  11. Gilt die Faustregel: man überlebt in Minuten so lange wie der Temperaturwert in Grad Celsius ist?
    Kräftige Bewegung heizt den Körper von innen auf. Die Seenotexperten schätzen, dass man auf diese Weise bei 0 Grad kaltem Wasser bis zu 12 Minuten überleben kann, bei 5 Grad kaltem Wasser sogar bis zu einer Stunde.
    Schützende (nicht zu saugfähige) Bekleidung, eine gute körperliche Konstitution und etwas isolierender Speck auf den Rippen können die Gefahr der Auskühlung bremsen.
    Aber die Gefahr, schneller zu entkräften, panisch zu verkrampfen ist sehr groß, wenn man bei Wellengang ständig Seewasser schluckt.

    Bei 28 Grad warmem Wasser kann man nach einem halben Tag auskühlen, weil die 28 Grad niedriger als die Kerntemperatur des Körpers sind und der Kreislauf dann zusammenbricht.
  12. Können Menschen im Treibsand untergehen?
    Nein. Es gibt Treibsand nur unter speziellen Bedingungen (z.B. wenn nasser Sand in Bewegung kommt, z.B. an einer Flussmündung oder durch Erdbeben). Man kann zwar einsinken, aber alleine aufgrund des Auftriebs des Körpers würde man oben bleiben. Aber wenn man in Panik wild strampelt, dann bleibt das Treibsandgemisch in Bewegung, weshalb man noch weiter einsinkt. Man kann sich nur befreien, wenn der Treibsand zur Ruhe kommt. Wenn er sich befestigt, dann kann man wieder ausgespuckt werden.

    Punktenotation der 12 aktiven Teilnehmer am 06.06.2015:
  1. Patrick: 19 Punkte
  2. Ben: 17 Punkte
  3. Katrin: 15 Punkte
    Thorsten Dittmann ‏@lalelu2007de: 15 Punkte
  4. Matthias/HG: 9 Punkte
  5. Dagi: 5 Punkte
  6. Paul‏@parlau: 2 Punkte
  7. Justus: 1 Punkt
    Tomas: 1 Punkt
    @TomCoIIins: 1 Punkt
  8. Athanasius Kircher‏@GameOfSofas: 0 Punkte
    @Koffi69: 0 Punkte



Tja, @UG…. der seit 30.05. vergebene Name sorgt dafür, nicht mehr an letzter Stelle aufgeführt zu werden. Zum nochmaligen Überdenken mögen die nachfolgend wiederholten Hörermeinungen dienen:

Der Hausmeiste grüßt immer wieder gern on air @Ubiquitäes Genuschel, wobei er erneut betonte, dass er diesen Nick für den bislang besten hält.

Dagi ‏@DuckyFrankfurt: Nuschel in der Langform ist am schönsten. Kann das nur bestätigen! #blosnixändern

Athanasius Kircher ‏@GameOfSofas: „A.K. Der letzte Mann, der alles wusste". Selten gab es einen passenderen Namen für mich. #IronieIstSoSchön, #Selbstbild“

Thorsten Dittmann ‏@lalelu2007de: „jeder nuschelt so gut er kann #nurnixändern“

Koffi ‏@Koffi69: “moin. Stimmt mit dem Genuschel“

23 Mai 2015

Rätsel zum Angst- und Lustzentrum mit Sven und Tomas am 23.05.2015


Ein Beispiel für unsere Ambivalenz ist das Eingehen einer Ehe.
Hier eine Hochzeit unter den Mühlenflügeln im saterfriesischen Scharrel am 16.05.2015


Heute gab es die Fortsetzung der psychologischen Rätsel vom 04.04.2015 (Optimismus/Pessimismus); von Sven gut vorbereitet und mit vielerlei interessanter Meinungsäußerung der Hörerschaft.

  1. Warum hat die Natur den Mechanismus der selektiven Wahrnehmungssteuerung erfunden?
    Ben: "Sonst würde der Mensch verrückt werden. Das Hören einer nahenden Gefahr muss erkannt werden".
    Justus/Seligenstadt: "Notwendige soziale Funktion. Man muss sowohl das Bad putzen können als auch eine Sendung auf Radio X verfolgen".
    Sven erklärte, dass sämtliche (auch die hier nicht erwähnten) Antworten der Hörer korrekt sind und fasste zusammen: „Schnelle Reaktion auf künftige Ereignisse ist notwendig, so dass der Mensch zwischen wichtigen und unwichtigen Wahrnehmungen unterscheiden muss.“
    Tomas brachte die Beispiele: "Wenn der Fressfeind kommt/unser Fressen verschwindet oder Bike-Nazis unterwegs sind“.

  2. Hat unsere emotionale Veranlagung Einfluss auf unseren Lebensweg?
    @Lalelu wiederholte den Kohlen-Juke der Augsburger Puppenkiste: „Alles kann etwas bedeuten. So oder so. Heute oder morgen. Jetzt oder nie.“
    Antwort lautet ja. Die kognitive Veranlagung bestimmt unsere Weltsicht. Sven erläuterte den sog. „Halo-Effekt“ (Heiligenschein-Effekt). Wenn man etwas von jemandem gut findet, mag man ihn und goutiert auch dessen restliche Aussagen. Dabei handelt es sich um eine Kognitive Verzerrung, weil man von bekannten Eigenschaften einer Person auf unbekannte Eigenschaften anderer schließt. Im Negativen spricht man vom Teufelshörner-Effekt.
    Sven gab dazu als Beispiel: "Der Star scheint irgendwie perfekt zu sein, der Politiker (von dem ich nicht viel halte) kann sagen was er will und ich werde es immer scheiße finden (Roland-Koch-Effekt)."
    Wir denken, dass wir die Welt so wahrnehmen, wie sie ist. Tatsächlich machen wir uns nur ein persönliches Bild von der Welt.

  3. Patrick: „Um vorwärts zu kommen, muss man manchmal ziehen, manchmal drücken, auch mit anderen zusammen (erweiterter Egoismus). Der Grundoptimismus ist notwendig, weil man mit ultimativer Selbstaufgabe nicht weit käme“.
    Nochmal Patrick: „Unsere Gesellschaft basiert doch auch auf Neugier/Gaffertum. Mir sind die Extremsportler eingefallen. Die Menschen haben gewisse Tendenzen, grenzgängerisch auf die Gefahr zuzugehen und sich ihr zu näheren, um sich zu spüren, was sie lebenswert finden, weil der Rest so geregelt/langweilig ist“.
    Sven: Unser ganzes Verhalten liegt in diesem Push- und Pull-Prinzip. Die Überlebensstrategie lautet „Strebe nach dem Guten“ (Nahrung, Fortpflanzung), „vermeide Gefahr“ (Raubtiere). Vom einen wollen wir uns fernhalten, das andere zieht uns an. Diese Strategie vereint alle Lebenswesen.

    Zum Thema unverbesserlicher Optimismus verweist Dagi erneut auf den Film „Adams Äpfel“:

  4. Nennt Situationen in Eurem Leben, in dem Ihr gleichzeitig das Gefühl von Lust und Leid hattet!

    Sven gab als Beispiel die Antilope vor, die nervös aus einem Fluss trinkt, während sie gleichzeitig die der Nähe lauernden Löwen beobachtet.

    Patrick: „Einkaufen mit meiner Frau“.
    Koffi: „Ehe“
    Justus/Seligenstadt: „a) Eurovision Song Contest, b) ernsthafter … großer Unfall, abwenden oder hingucken“.
    @DuckyFrankfurt: „Bei mir trifft diese Situation lediglich bei der Heavy Metal-Musik zu. Entsetzliche Musik/Gerülpse, aber ganz große Show“.
    Meistah Tomas wollte den verdienten Punkt für „Rätsel mit Hausmeistern“.
    Friki Frenki (aus dem ICE nach Würzburg): „Passiert mir jedes Mal, wenn ich beim Jiu Jitsu vom Training in den Bodenkampf gehe“.
    Ben: Die schwere Entscheidung, einzukaufen, aber kein Geld ausgeben zu können. Weiterhin…. die Blase zu vertrösten, weil man den Rest der Sendung noch sehen will.
    Katrin: „Ich will immer die Bestätigung, Recht zu haben und kann es auf den Tod nicht ausstehen, wenn mir einer sagt, ich habe einen Fehler gemacht. Ich begebe mich mit dem Anruf hier in die Gefahr, einen auf die Nase zu kriegen, was mich tödlich beleidigt“.
    Patrick: „Bei der Körpermodifikation (Tätowieren/Piercing).“

    Schwere Entscheidung: Welchen Wagen hätten Sie gern?

  5. Glasplatte über Abgrund, man setzte Babys auf die Glasplatte, auf der anderen Seite stand die Mutter, die das Baby rief. Wie verhielten sich die Babys?
    Antwort: Nichts konnte sie dazu bewegen, über die Tiefe zu gehen. Diese angeborene Furcht bewahrt Kleinkinder vor Abstürzen.

  6. Wie verhielten sich Tierbabys bei der Glasplatte über dem Abgrund?
    Antwort: Bis auf wenige Ausnahmen reagieren Tieren genauso, da der optische Reiz ausschlaggebend ist. Lediglich nachtaktive Ratten, die sich auf ihren Geruchssinn und das Erfühlen der Umgebung verlassen, reagieren anders.

  7. Wie verhalten sich Ratten mit der Glasplatte über dem Abgrund?
    Dagi und Katrin waren sich sicher, dass die Gruppentiere den Schwächsten vorschicken, um zu testen, ob das gut geht.
    Richtige Antwort: Bei den Ratten spielt der Geruchs-Sinn eine größere Rolle als der Tast-Sinn (Visual Cliff). Die nachtaktiven Eigenschaften bringen sie dazu, das Futter mit dem Geruchssinn zu suchen. Solange sie das Glas fühlen können mit ihren Barthaaren, ist das für sie kein Problem.

  8. Warum ist bei allen höheren Säugetieren die Belohnung für eine Gefahr tendenziell nicht so anziehend als die Angst vor Gefährdung?
    Wenn ich tot bin, nutzt es nix. Besser „ich esse zweimal nichts Gefährliches als tot zu sein“.

  9. Wie heißen die beiden Zentren im Gehirn, die diese Steuerung für uns übernehmen (Push/Pull)
    Angstzentrum und Lustzentrum

  10. Was ist die Aufgabe des Angstzentrums?
    Es lässt uns permanent nach Gefahren Ausschau halten und sorgt dafür, dass wir uns in einer nicht berechenbaren Welt so weit wie möglich absichern. Auch beim Lustzentrum handelt es sich um einen ständigen Scanner (nach Belohnung).

    Trotz der berechtigten Angst, dass die Nachkommen das Heimaterbe nicht mehr mit demselben Herzblut pflegen, zeigte uns Dieter Friedhoff (aktueller Vorstand des Scharreler Mühlenvereins) aus Gründen persönlicher Belohnung das Kleinod in Mühle (heute Standesamt) und Heimatmuseum. 

  11. Welche Unterschiede von Individuen gab es im Visual Cliff-Experiment?
    Patrick beantwortete richtig: „Einige Babys waren bereit, sich eine gewisse Strecke über den Rand hinaus zu bewegen, andere trauen sich viel weiter vor.“
    Das zeigt, dass Angst- und Belohnungspräferenzen von Individuen unterschiedlich ausgeprägt sind.

    Zusammengefaßt: NO RISK NO FUN!

    Freude an der Sendung vom 23.05.2015 hatten ganz bestimmt diese 14 aktiven Teilnehmer:

    1. Katrin: 16 Punkte
    2. Patrick: 13 Punkte
    3. Ben: 12 Punkte
    4. Thorsten Dittmann ‏@lalelu2007de: 10 Punkte
    5. Ivo: 8 Punkte
    6. Justus/Seligenstadt: 8 Punkte
    7. Dagi@DuckyFrankfurt: 7 Punkte
    8. Niels: 6 Punkte
    9. Tomas: 3 Punkte
      Friki Frenki: 3 Punkte
    10. Koffi ‏@Koffi69: 2 Punkte
    11. Matthias: 1 Punkt
    12. Bon daLuh ‏@bondaluh: 0
      Justus/Eckenheim (kurzes Hallo am Schluß): 0

25 April 2015

Rätsel zur Schweiz mit Dagi und Sven am 25.04.2015

Rigi, die Königin der Berge (mit Riesen-Event-Zelt im Januar 2015)

Wir wären nicht das "Frankfurter Bürgerradio-Quiz", nähmen wir die Anregungen unserer Hörer nicht ernst: Am 12.12.2014 wünschte sich @bondaluh im Rahmen von „ab33t "Drogen"@12. November 2014 mit Stefan“ den uns unbekannten „Polo“. Dabei verwies er noch auf Schweizer Politiker und Prominente, die sehr offen über ihren Cannabiskonsum sprachen.

Hier nun der besonders ausführliche Spielbericht mit Fragen, die teilweise so nicht gestellt wurden (aber die dennoch von den Hörern beantwortet wurden); wie immer mit der Aufgabe „finde den sachlichen Fehler“, um Kommentare anzuregen.

Musik: Deep Purple – Smoke on the Water - 1971

  1. Welche Textteile beziehen sich auf die Schweiz?
    • We all came out to Montreux
    • On the Lake Geneva shoreline
    • The Swiss Time is running out
    • Funky Claude was running in and out
    (Ben erinnerte sich an Claude Nobs, Mitbegründer und langjähriger Leiter des Montreux Jazz Festivals, der 77jährig im Januar 2013 starb).

    Musik: Cheap Turtle– Smoke on the Water am 15.04.2005 im Sinkkasten (Deep Purple-Cover)
    Das Album “Machine Head“ wurde im Dezember 1971 in Montreux aufgenommen
    Nachdem ein Zappa-Fan während seines Konzerts mit einer Leuchtsignalpistole das Casino und das Nebengebäude, in dem Deep Purple residierten, in Brand steckte, mietete die Band das fast leerstehende Montreux Grand Hotel, wo die Gänge und Treppenhäuser zum Aufnahmestudio umgewandelt wurden. Nahezu alle Aufnahmen für das erfolgreichste Deep-Purple-Album erfolgten hier. Smoke on the Water war aber das einzige Lied, das nicht im Grand Hotel aufgenommen wurde; es wurde erst später vollendet

  2. Nennt Eure Assoziationen zur Schweiz!

    Katrin:
    Schweizer Franken, Bankgeheimnis, Heidi, Zugang nach Italien (Einnahmequelle), Zauberberg (Thomas Manns Roman über seinen siebenjährigen freiwilligen Aufenthalt im Lungen-Sanatorium in Davos), Nacht- Pinkelverbot in Wohnungen (weil die Wasserspülung eine Ruhestörung darstellt), Hermann Hesse und seine Frauen, spätes Frauenwahlrecht (wurde formell am 16. März 1971 wirksam durch Volksabstimmung, also dem männlichen Teil der Bevölkerung; bis zur Einführung in allen Kantonen vergingen allerdings noch weitere 20 Jahre), reiche Amis wollen in die Schweiz und umgekehrt, Schriftstellerin Milena Moser, Dichter/Politiker Gottfried Keller (die sich nicht leisten können, sind Fisch-Esser)

    Thorsten Dittmann ‏@lalelu2007de:
    - „guten morgen und grüezi - weil ihr heute schweizert mache ich großputz im laden, denn bei den eidgenossen ist es so sauber“, Schokolade, Sauberkeit, die „etwas schnellere“ Sprechweise, RICOLAAAA

    Bon daLuh ‏@bondaluh:
    Arroganz, aggressive Fahrweise und Arroganz, Emil Steinberger, DJ Bobo, Mario Botta, Leonhard Euler, Auguste Piccard

    Ben:
    Alphorn, Käse, Fondue, 4 Sprachen, Montreux Jazz Festival, Olmpisches Museum in Lausanne, Jean Müller von Rohrbach (Kunstfälscher, selbsternannter Sohn Dalis), teuer, keine Berufsarmee (doch, doch, wehrdienstpflichtig sind alle männlichen in der Schweiz wohnhaften Schweizer Bürger, die nicht Doppelbürger eines Staates sind, durch den sie von der Wehrdienstpflicht befreit sind), das rote Kreuz (Gegenteil zur Schweizer Flagge), Toblerone, Schweizer Wein, Swissair, Kernkompetenz Hotels/Hotelschulen, Rütli-Schwur, Freddie-Mercury (versammelte die Band im Januar 1991 in Montreux, um ihnen die Wahrheit über seinen Gesundheitszustand zu offenbaren, dort steht jetzt seine Statue), Phil Collins (Homebase in Féchy), Anni-Frid Synni Lyngstad (die Frida von Abba lebt in Zermatt), Stefanie Heinzmann

    Hau Wech ‏@trueffelhamster:
    Käsefondue, Uhren, Alphorn, Swatch, Smart (wir erfuhren: „die Idee zu diesem Auto stammt von Nicolas G. Hayek, dem Gründer der Swatch-Gruppe“), Schokolade

    Meistah Marcus ‏@meistah_m:
    yello, e wie emil, dj bobo, kein ß als Buchstaben, autobahnplakette, nestle, kurt felix, altjahrswoche (entspricht unserem "zwischen den jahren"), einstein arbeitete im berner patentamt als er die rela-theorie entwarf, Rütli-Schwur, Wilhelm-Tell, tina turner ist doch jetzt Schweizerin, bircher müsli, Fondue, jedes wort endet mit ch (ausgesprochen wie in mach), die schweizerische Waffengesetzgebung gilt als eine der liberalsten der Welt (da Besitz und Erwerb von Waffen und Munition grundsätzlich jedem unbescholtenen Bürger gestattet wird), Autobahnplakette, Nestle, Kurt Felix

    Patrick:
    Schweizergarde (typische Schweizer, die nicht auf Schweizer Grund ihren Lebensabschnitt bestreiten), Matterhorn, Uhren, Taschenmesser, DJ Bobo-hopse-hopse, Geierwally (bekannt durch Peter Steiners Hit 1995), Victorinox-Museum (Schweizer Offiziersmesser), Schlagzeugbecken von Paiste

    Ute:
    Wilhelm Tell, Calvinismus theologische Lehren des in der Republik Genf arbeitenden französischen Reformators Johannes Calvin), 3 Sprachen (nuja, eigentlich 4), Film „more than honey“ (Doku übers Bienensterben), Film Züri brennt, Nestle, Lebensmittelkonzern Hero

    Stephan K.:
    Einziges Land, das für 100 % seiner Bevölkerung Bunkerplätze bereit hielt (300.000 Bunker gibt es, mit mehr Plätzen als Einwohner), Bergbahnen, tolles pünktliches Eisenbahnnetz mit schönem General-Abo für 1 Tag

    Marcel:
    Peter Ustinov, Charlie Chaplin

    Peter/Sachsenhausen:
    Lindt-Sprüngli (hier ist an Ostern und Weihnachten alles voller Goldhasen). Im Off, weil letzter Anrufer: Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt

    Justus:
    Hierzulande gibt es eine Beitragsbemessungsgrenze von Sechstausendundnochwas (in der Schweiz gibt es keine) aus zahlreichen Western weiß er, dass es darauf ankommt, beim Schießen schnell zu sein, aber die Schweizer mit ihren Waffen sind evtl. nicht kulturkompatibel.

    Musik: Rumpelstilz (mit Polo Hofer) – Kiosk (1975)
    Von @LaLeLu erkannt. @Bondaluh hätte lieber die Original-Switzerdytsch-Version gehört.

    Musik: 77 Bombay Street - 47 Millionaires (2010)

  3. Wieviel Prozent der Haushalte in der Schweiz besitzen ein investierbares Vermögen von mehr als 1 Mio USD?

    Circa 12 % (quasi an jeder Ecke). 2014 hatte die Schweiz ca. 435.000 Haushalte mit einem investierbaren Vermögen von über einer Million Dollar.
    Katrin schätzte 14 % (3 Punkte), Justus 5,38 % (2 Punkte), Ben 21 % (1 Punkt)

  4. Welche Schweizer Manager kennt Ihr, die deutsche Firmen erfolgreich berieten/beraten?

    Josef Ackermann (geboren in St. Gallen), von 2002 bis 2006 Vorstandssprecher, von 2006 bis Ende Mai 2012 alleinige Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank AG. Von März 2012 bis Ende August 2013 war er Verwaltungsratspräsident bei der Zurich Insurance Group. Seit 20.11.2014 ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Bank of Cyprus.

    Alexander Fritz (wohnhaft in St. Gallen), besuchte zwar nicht die dort ansässige Business School, orientiert sich aber an deren Konzept „Integriertes Management“ und war tätig bei verschiedenen Modeunternehmen sowie bei der Quelle AG und Neckermann.

    Übrigens…. für Euch exklusiv: Die Nr. 1 Dating Webseite für Singles, die Millionäre in St. Gallen suchen

    Leonhard Fischer, Spitzname Lenny Fischer, wurde im Frühjahr 2001 zum Vorstand der Allianz SE, als diese die Dresdner Bank übernahm und 2003 CEO der Schweizer Versicherungsgruppe Winterthur. Fischer wurde später u.a. Mitglied der Geschäftsleitung bei deren Eigentümerin Credit Suisse.

    Musik: BigFisch (mit Stefanie Heinzmann) - Chumm ins Wallis (2007)

  5. Welche Entscheidung der Schweizer Notenbank verursachte am 05.01.2015 eine Kehrtwende?
    Aufhebung des Mindestkurses von 1,20 Franken je Euro. Drei Jahre lang wurde am Mindestkurs festgehalten, die Aufhebung verursachte eine drastische Aufwertung des Frankens, so dass eine Schweiz-Reise für uns Deutsche noch viel teurer wird. Außerdem krachte die Schweizer Börse um mehr als zwölf Prozent nach unten. Größte Verlierer waren u.a. die Aktien von Swatch und des Zeitarbeit-Unternehmens Adecco.

    Marcel hatte in Erinnerung, dass die Schweizer Notenbank mit triftigem Grund erklärte, dass der Franken vom Euro entkoppelt wurde. Er wusste auch, dass deutsche Gemeinden (wie in Essen und im Rheingau beispielswiese) günstige Schweizer-Franken-Kredite aufnahmen und die Rückzahlung des Kredits richtig teuer wird.

    Musik: Dub Spencer & Trance Hill – Lost in the Supermarket
    Trance Dub für die Chill-Out Zones der Dance-Tempel, erdiger atmender Trance Dub von drei Zürichern. Instrumentaler Stilmix: Ambient, Trance, Jazz, Reggae & Dub, seit 2003 setzen sie sich zwischen alle Stühle.

  6. Welche Schweizer Firmen haben den größten Marktwert/Branding?

    1) Nescafé, eisern an der Spitze, aktuell wegen des Wachstums in Entwicklungsländern
    2) Roche (Pharma) - Ernst
    3) Nestle (Nahrungsmittel) – Katrin 2, Meistah 1 Punkt
    4) Rolex
    5) Novartis (Pharma) - Ernst
    6) Swisscom (Telekommunikation) - Stephan
    7) ABB (Dienstleister Energie- und Automationstechnik für Versorgungs- und Industrieunternehmen, Robotik und Energieverteilung)
    8) Credit Suisse (Bank) - Stephan
    9) UBS (Bank) – Ernst, ‏@meistah_m
    10) Zürich Versicherung – Ben
    12) Nespresso

    Peter war sicher, dass Lindt & Sprüngli ganz oben auf der Liste ist, Ben dachte an Tissot- und Omega-Uhren sowie Helvetia Versicherung mit Sitz in St. Gallen, ‏@meistah_m an Novartis.

    Hier schaltete sich der Finanzanalyst und Journalist Ernst ein, den wir geradezu abwürgen mussten in seinem kenntnisreichen Antwortsprudel (es waren ja nur 3 richtige Antworten zulässig).

    Musik: Stefan Eicher – I tell this night (1985)

  7. Woran denkt Ihr beim Begriff „Schweizer Präzision„?

    Schweizer Uhren
    vereinen nicht nur Qualität und höchste Ansprüche an die Verarbeitung, sondern sind auch langlebig und edel im Design. Hier muss nochmals dringend Deep Purples Textzeile erwähnt wurden “The Swiss Time is running out”.
    Armin meinte, dass alleine durch die mechanische Konstruktion die Zeit so genau gehalten wird. Konnte vom Team nicht bestätigt werden, da die Uhrmacher-Kenntnis völlig fehlen.

    Schweizer Messer
    Beim bekanntesten Taschenmesser handelt es sich um ein Armeemesser mit unerwarteten Möglichkeiten (es vereint kompakt unterschiedliche Aufgaben), das die Soldaten Ende des 19. Jahrhunderts nutzten. Alles darüber erfährt man im Victorinox Museum in Brunnen.
    Armin witzelte, dass die Schweizer vermutlich entdeckten, dass die Erdachse nicht starr steht, sondern präzessiert (also 2 Bewegungen hat).
    Noch eine Assoziation von Armin: „mit der Präzision könnten sie nicht so gut schießen, wenn ich nicht getroffen hätte, wäre der zweite Schuss für Euch, Herr König gewesen“ (Tell-Anlehnung).

    Schweizer Scherenschnitte
    Beim Scherenschnitt wird Papier oder ein anderes flaches Material mittels einer Schere so bearbeitet, dass der verbleibende Umriss ein realistisch anschauliches Bild ergeben.
    Die Schweiz ist auch für ihre perfekten Scherenschnitte bekannt (obgleich dieses Kunsthandwerk ursprünglich aus China kommt). In 2007 wurden von der Schweizerischen Post 4 Briefmarken mit Motiven von Schweizer Scherenschnitt-Künstlern ausgegeben.

    Kunst der Tunnel und Bahningenieure
    Gutes Beispiel u.a. ist der Langwieser Viadukt, der sich wie ein majestätischer Triumpfbogen 62 Meter hoch über eine Schlucht erstreckt, wo die Plessur und der Sapünerbach zusammenfließen. Es zeugt vom Pioniergeist der Ingenieure, die 1889 mit der ersten Strecke der künftigen Rhätischen Bahn einst bahntechnische Meisterleistung vollbrachten. Neben dem Wiesener- und dem Landwasserviadukt ist er heute noch ein Höhepunkt auf dem fast 400 km langen Streckennetz der RhB, zu dem 100 Tunnels und 500 Brücken gehören.
    Mit der Rhätischen Bahn kann man heute noch Dampf- & Nostalgiefahrten unternehmen, z.B. luxuriös mit dem Glacier-Pullmann-Express im Salonwagen der 30er Jahre von St. Moritz nach Zermatt bzw. umgekehrt reisen.

    - Kulinarische Schweiz

    Musik: Patent Ochsner – Fischer
    Patent Ochsner ist außerordentlich vielfältig. Auf den ersten drei Alben (Schlachtplatte, Fischer und Gmües) sind viele Einflüsse der Schweizer Volksmusik hörbar.

    Schweizer Schokolade

    Mekka der Schokolade. Ute nannte auch Lindt und wusste, dass auf der Verpackung der Toblerone das Matterhorn abgebildet ist.

    Milka fresh – Peter Steiner – It’s cool man (ursprünglich Schweiz, jetzt Lörrach/USA)
    Im Jahre 1901 wurde der Markenname „Milka“ registriert (= „Milch“ und „Kakao“) und die Tafel in einem lilafarbenen Umschlag angeboten, versehen mit einer Kuh, der Milka-Kuh, samt Alpenpanorama. 1973 erhielt die Milka-Kuh ebenfalls eine lila Färbung. Inzwischen gehört Milka zum us-amerikanischen Nahrungsmittelkonzern Mondelēz International; die Schokolade wird jedoch größtenteils im baden-württembergischen Lörrach hergestellt.

    Schweizer Wein
    Um den Genfer See herum sind eindrucksvolle Weinterrassen zu sehen, die 2007 als Meisterwerk der Winzerkunst zum Unesco-Welterbe erklärt wurden. Bereits die Römer setzten hier Rebstöcke in die fruchtbare Erde, ab dem Mittelalter bauten Mönche Reben an. Exportiert wird dieses kostbare (hochpreisige) Gut nicht, sondern vor Ort degustiert.

    Ernst (Schweiz- und Weinkenner aus dem Schwarzwald, der auch für das Titelfoto verantwortlich zeichnet) erklärte, dass Müller-Thurgau eine Weißweinsorte (heute Rivaner) ist und in der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau 1882 vom Schweizer Rebforscher Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau gezüchtet wurde. Von den originalen Stecklingen der Züchtung ist ein Exemplar in Wädenswil erhalten geblieben.

    Käse-Fondue
    (geschmolzener Käse) macht man in der Schweiz mit Käse, Weißwein, Schnaps (wir mit Agnestropfen/Aprikosenlikör aus Köln) Knoblauch, Pfeffer. Normalerweise moitié-moitié (halb-halb), empfohlen wird Vacherin und Greyerzer Käse.
  8. Was fällt Euch zu dem Spruch „ in den See, in den See mit Gewichten an den Füßen“ ein?

    Armin kannte den Fondue-Effekt aus „Asterix bei den Schweizern!“
    Thorsten Dittmann ‏@lalelu2007de erinnerte sich an Asterix im Genfer See

  9. Welche Schweizer Käsesorten fallen Euch ein?

    Ben kannte Greyerzer/Le Gruyère, Emmentaler, Appenzeller.
    In der Schweiz haben folgende Käsesorten ein AOP-Gütesiegel (Appellation d’Origine Protégée), das heißt, die Milch wird in einer klar definierten Region verkäst und die Produkte werden genau dort erzeugt, verarbeitet und veredelt: Berner Alp- und Hobelkäse, Emmentaler, L’Etivaz, Le Gruyère, Raclette du Valais, Sbrinz, Tessiner Alpkäse, Tête de Moine, Vacherin Fribourgeois, Vacherin Mont-d'Or.

  10. Wovon lebte man jahrhundertelang im Tessin?
    Ute war klar, dass die Tessiner Esskastanien zu Mehl, Brot, Nudeln und Suppen verarbeiteten.
    Der Kastanienpfad führt von Arosio durch dichte Wälder und steile Hänge in der Landschaft des Malcantone, die sich vom Lugnersee bis zum Monte Lema schwingt. Im Herbst finden in der Gegend um Astano zahlreiche Kastanienfeste statt, die sog. „Castagnate“.

    Musik: Yello – Oh Yeah (1985)

  11. Nennt berühmte Schweizer?

    Stefanie Heinzmann (My man is a mean man)
    Ben kannte die am 10.03.1989 in Visp-Eyholz/Wallis geborene und von Stefan Raab entdeckte Sängerin.

    Emil Steinberger
    Geboren am 6. Januar 1933 in Luzern; heimatberechtigt ebenda.

    Unvergessen in " Die Schweizermacher", ein Film aus 1978, der die schweizerische Einbürgerungspraxis persifliert. Ausländer müssen beweisen, dass sie schweizerischer als Schweizer sind; Einbürgerungsbeamte zeigen sich als gnadenlose Bürokraten. Der Film ist der erfolgreichste Schweizer Film gemessen an der Besucherzahl (940.103 Zuschauer bei damals 6,5 Millionen Einwohnern).
    Am Filmende ist ein amerikanischer Musiker zu sehen (Kurzauftritt von Bill Ramsey), der eine eigenwillige Interpretation der Schweizer Nationalhymne auf dem Saxophon spielt.

    Kurt (Paul) Felix
    wurde am 27.03.1941 in Will/Kanton St. Gallen und starb am 16.05.2012 in St. Gallen. Der Schweizer TV-Moderator erhielt 1995 auch die italienische Staatsbürgerschaft.

    Musik: Paola – Ich hab ins Paradies gesehen - 1982
    Paola Del Medico (später nur Paola) aus St. Gallen ist Sängerin und Moderatorin sowie Gattin von Kurt Felix (verstorben 2012), mit dem sie von von 1983 bis 1990 die Sendung Verstehen Sie Spaß? moderierte.
    1969 belegte sie beim Grand Prix in Madrid mit „ Bon Jour Bon Jour“ den fünften Platz

    Wilhelm Tell
    In der dramatischen Kulisse des Vierwaldstättersees umweht den Besucher der Geist des Schweizer Freiheitskämpfers (überliefert 1307) und Nationalhelds. Ob auf der lauschigen Rütliwiese mit Aussicht auf die Gipfel der Innerschweiz oder beim Gang durch die Hohle Gasse bei Küssnacht. Stellt man sich an den Rand der „Tellsplatte“, kann man gut den Tellsprung nachvollziehen, auf die sich Wilhelm Tell mit einem kühnen Sprung aus dem Boot neben die kleine Kapelle rettete und entkam dem Tyrannen Gessler entkam. Friedrich Schiller schaffte 1804 das berühmte gleichnamige Bühnenwerk..

    Udo Jürgens
    Udo Jürgen Bockelmann wurde am 30.09.1934 in Klagenfurt (Kärnten/Österreich) geboren und ist am 21. 12.2014 in Münsterlingen (Thurgau/Schweiz) gestorben.
    Seit 1977 bewohnte er eine Penthouse-Wohnung am Bellevue in Zürich. Einer Bekannten meiner Kollegin, die Züricher fragte, wo denn die Wohnung von Udo sei, rieten ihr, doch den Toni Sailer zu besuchen, der sei interessanter und wohne im Stadtkern.
    Im Februar 2007 erhielt er die schweizerische Staatsbürgerschaft. Seine österreichische Staatsbürgerschaft durfte er aber auch behalten. Im Juli 2012 erwarb Jürgens eine Villa in der Gemeinde Meilen mit Blick auf den Zürichsee, in die er 2013/2014 einzog
    Ihr könnt ihn besuchen in einem Ehrengrab der Stadt Wien (Gruppe 33 G, Grab Nr. 85) auf dem Zentralfriedhof.

    (Paul) Thomas Mann
    (* 6. Juni 1875 in Lübeck; † 12. August 1955 in Zürich) war ein deutscher Schriftsteller, der unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 in die Schweiz emigrierte und 1939 in die USA zog. 1944 wurde er amerikanischer Staatsbürger, kehrte aber 1952 in die Schweiz zurück.

    Roger Federer
    Berühmter Schweizer Tennisspiele, der in seiner Karriere die Rekordanzahl von 17 Grand-Slam-Turnieren im Einzel gewann. 2004, 2005, 2006, 2007 und 2009 war er jeweils an der Spitze der Tennis-Weltrangliste. Insgesamt gewann Federer bisher 82 Titel im Einzel und acht im Doppel.

    Musik: Gotthard – One Life One Soul - 1996
    Gotthard ist eine Schweizer Hard-Rock-Band aus Lugano im Kanton Tessin. In den 1990er Jahren avancierten sie zum Aushängeschild des Schweizer Hard Rock. Jedes Studioalbum erreichte nach dem Debüt Platz 1 der Schweizer Charts.
    Ben punktete für das Nennen der Hard-Rock-Band Gotthard aus Lugano sowie Robert Morgenthaler (Alphornist) und François Lindemann (Jazz), deren Zusammenspiel Thorsten nochmal deutlich erklärte.

    Musik: Sophie Hunger – Walzer für niemand
    Margarethe empfahl Sophie Hunger, die am 16.05.2015 im Rahmen des Festivals „Woman of the World“ in der Alten Oper spielt sowie die geerdete Jazz-Sängerin Erika Stucky mit ihrem Musikprogramm „Heimatmusik“.

    Musik: Patent Ochsner - Scharlachrot (1991)

  12. Welche Sprachen werden in der Schweiz gesprochen?

    Deutsch (65,6 Prozent der Bevölkerung; 73,3 Prozent der Schweizer; Stand 2010) ist die meistverbreitete Mutter- und Verkehrssprache der Menschen in der Schweiz; 17 der 26 Kantone sind einsprachig deutsch.

    Französisch (22,8 Prozent der Bevölkerung; 23,4 Prozent der Schweizer; Stand 2010) wird von der Bevölkerung im Westen der Schweiz gesprochen. Dieser Landesteil wird häufig die Romandie, die Suisse romande oder das Welschland genannt.
    Nur vier Kantone sind einsprachig französisch: Genf, Jura (ausser der deutschsprachigen Gemeinde Ederswiler), Neuenburg und Waadt.
    Zum Schweizer Französisch gehört als Interferenzerscheinung auch das in der Romandie nicht immer geschätzte français fédéral der Deutschschweizer.

    Italienisch (8,4 Prozent der Bevölkerung; 6,1 Prozent der Schweizer; Stand 2010) wird von den Menschen im Tessin und vier Südtälern des Kantons Graubünden, in der italienischen Schweiz, gesprochen. Dort ist es auch auch Amtssprache.

    Rätoromanisch (0,6 Prozent der Bevölkerung; 0,7 Prozent der Schweizer; Stand 2010), das in Graubünden gesprochen wird. Die meisten Rätoromanen sind mindestens zweisprachig, d. h. die Menschen hier sprechen neben ihrer rätoromanischen Muttersprache auch Bündnerdeutsch und Hochdeutsch.

    Margarethe staubte den Punkt mit der Sprache (Rätoromanisch) ab.

    Wozu wir nicht gekommen sind:
    Musik: Bligg – Signal (2009)
    Marco Bliggensdorfer, geb. am 30.09.1976 in Zürich-Schwamendingen ist ein Schweizer Mundart-Musiker.

  13. Welcher Euphemismus (beschönigendes Wort) steckt hinter „Going to Switzerland"?
    Suizid-Tourismus. In der Schweiz bieten 6 Organisationen den "assistierten Suizid" an. Anders als in den meisten Ländern ist die Sterbehilfe weder ausdrücklich verboten noch genau festgelegt. Zwischen 2008 und 2012 wurden 611 Fälle von Sterbehilfe aus dem Ausland im Kanton Zürich aufgeführt, Tendenz steigend. Ein assisterter Suizid kostet ungefähr 3000 Schweizer Franken, die an die jeweilige Organisation entrichtet werden müssen.

    Musik: Polo Hofer – Kiffer
    Polo Hofer (Urs Hofer; geb. 16.03.1945 in Interlaken) ist ein Schweizer Mundartrock-Sänger. Er trug in den 1970er- und 1980er-Jahren im Zuge einer Schweizer Mundartwelle wesentlich zur Popularisierung schweizerdeutsch gesungener Rock- und Popmusik bei.
    Polo Hofer, wird schon mal als Oberkiffer der Nation bezeichnet. In seiner Hymne ans Gras singt er unter anderem „I ha-n-es Bsüechli gmacht, i ha-n-es Chüechli bracht, ha gluegt, dass i nid z spät ytriffe. Wo-ni be ynecho, gits es grosses Hallo, d Stube voll Lüt, und alli kiffe.“

  14. Was kostet es die Schweizer, wenn sie bis zu 10 Gramm Cannabis mitführen?

    Kiffen ist in der Schweiz illegal. Wer trotzdem Gras raucht und dabei erwischt wird, muss jedoch nicht mehr mit einer Anzeige rechnen. Seit der Revision des Betäubungsmittelgesetzes zahlen Erwachsene lediglich eine Ordnungsbusse von 100 Franken – sofern sie höchstens zehn Gramm Cannabis mit sich führen.
    10 Prominente gaben offen zu, mindestens ein Mal an einem Joint genuckelt haben.
    Cédric Wermuth, SP-Nationalrat, zündete bei seinem Auftritt an der Delegiertenversammlung der SP 2008 einen Joint an.

  15. Wo liegt der bezaubernde Park Swizzera in Miniatura?
    In Melide bei Lugano. 1988 kennengelernt, ein bezaubernder Ort und ein absolutes Muss für alle, die im Tessin oder in Norditalien unterwegs sind.

    Die Swissminiatur wurde am 6. Juni 1959 eingeweiht. Es handelt sich um einen Miniaturpark in Melide, einem romantischen Dorf am Ufer des Luganersees. Auf einer 14‘000 qm großen Parkfläche werden dem Besucher mehr als 120 handgefertigte Modelle der bekanntesten Gebäude, Denkmäler und Transportmittel der Schweiz gezeigt, alle im Maßstab 1:25. Eine 3‘560 m lange Modelleisenbahn mit 18 Zügen fährt durch den Park, sowie über Brücken und in Bahnhöfe, Schiffe kreuzen auf den Seen, Autos fahren auf den Autobahnen und Luft- und Standseilbahnen schweben und fahren an den Bergen.

Zum Abschluss huldigten wir dem Ende letzten Jahres verstorbenen in Deutschland sehr beliebten Musiker, der sowohl die österreichische als auch die schweizerische Staatsbürgerschaft besaß.

Musik: Udo Jürgens – Mein Ziel( letzter Auftritt im Berliner Velodrom am 11.12.14)

Punktenotation der 15 aktiven Teilnehmer am 25.04.2015:

  1. Ben: 45 Punkte
  2. Hau Wech ‏@trueffelhamster: 20 Punkte
    Katrin: 20 Punkte
  3. Meistah Marcus ‏@meistah_m: 15 Punkte
  4. @bondaluh: 14 Punkte
  5. Ute: 13 Punkte
  6. @LaLeLu/Thorsten: 11 Punkte
  7. Armin: 9 Punkte
    Justus/Tiefe des Raums-Eckenheim: 9 Punkte
    Patrick: 9
  8. Ernst/Schwarzwald: 8 Punkte
  9. Stephan K.: 8 Punkte
  10. Marcel: 5 Punkte
  11. Margarethe: 4 Punkte
  12. Peter/Sachsenhausen: 3 Punkte

04 April 2015

Rätsel zu Optimismus und Pessimismus mit Sven und Tomas am 04.04.2015


Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge (Epiktet).

Heute nur 12 Fragen, weil diese nicht einfach mit Wissen bzw. „ja“ oder „nein“ beantwortet werden konnten, sondern eine interaktive Kommunikation mit den Hörern stattfand. Im Grunde schwere Kost, aber unser Lieblingssender gehört schließlich nicht zum Formatradio.

Zum Thema passt glänzend die Empfehlung von Stephan Kyrieleis bei Xinemascope zum am 30.07.2006 beim Fantasy Film Fest vorgestellten dänischen schwarzhumorigen Film „Adam‘s Apples“.
  1. In welchem Verhältnis sind Ereignisse im Leben und die eigene Persönlichkeit verantwortlich für das eigene Glücksempfinden?
    Ergänzung: Forscher wollten das Verhältnis ermitteln, haben aber ein unerwartetes Ergebnis erhalten, welches?
    Antwort s. Frage 2)

  2. Glückliche Menschen hatten mehr Glück, unglückliche Menschen mehr Pech. Wie kam es zu diesem Ergebnis?
    Die eigene Einstellung hat Einfluss auf das Verhalten; das Verhalten hat Einfluss auf das Ergebnis. Optimismus/Pessimismus kann auch ein Zustand sein (der Pessimist empfindet auch Momente des Glücks, z.B. an seinem Geburtstag).

  3. Was ist der Unterschied zwischen optimistischem / pessimistischem Charakterzug und Zustand?
    Wir glauben, dass wir Realisten sind. Die selektive Wahrnehmung spielt aber eigentlich die große Rolle:
    Beispiele des Hausmeistahs dazu: „Ich geh mal in die Stadt, mal sehen, ob ich wen treffe“ oder „Ich geh mal in die Stadt, bestimmt wird es wieder regnen und ich werde an der Kasse angerempelt“.

  4. Ist Optimismus / Pessimismus eher ein Zustand oder ein Charakterzug?
    Katrin mit klarer Antwort: „Charakterzug ist permanent, ein Zustand nur der aktuelle Zeitpunkt“.

  5. Was kennzeichnet einen optimistisch veranlagten Charakter?
    Die Optimisten stehen der Zukunft voller Vertrauen entgegen und sind felsenfest davon überzeugt, dass sie mit allen Widrigkeiten, die das Leben bringt, fertig werden.
    Marcel erklärte auf gesellschaftlicher Ebene, dass die Ost-Nachrichten im Gegensatz zu den West-Nachrichten deutlich optimistischer waren.

  6. Wer hat den Begriff "Optimismus" geprägt und wovon leitet er sich ab?
    Dagi ‏@DuckyFrankfurt: „von Optimus / optimal, besser geht nicht“ (endlich bepunktet)

    Richtige Definition: Optimismus (aus dem Lateinischen optimum = das Beste) ist eine Lebensauffassung, in der die Welt oder eine Sache von der besten Seite betrachtet wird; er bezeichnet allgemein eine heitere, zuversichtliche und lebensbejahende Grundhaltung sowie eine zuversichtliche, durch positive Erwartung bestimmte Haltung angesichts einer Sache hinsichtlich der Zukunft.

    Sven verwies auf die Philosophie von der „besten aller möglichen Welten“, die oft missverstanden wurde. Dieses Optimum lässt sich nicht verbessern. Die Idee soll nicht in naiver Weise tatsächliches und großes Übel in der Welt leugnen oder schönreden. Gottfried Wilhelm Leibniz wies auf einen notwendigen Zusammenhang zwischen Gutem und Üblem hin: Es gebe nämlich Gutes, das nur zum Preis der Existenz von Übel zu haben ist. Die wirkliche Welt ist die beste u. a. in dem Sinne, dass das Gute in ihr auch von Gott nicht mit einem geringeren Maß an Übel verwirklicht werden kann. Außerdem ist die „beste aller möglichen Welten“ dynamisch gedacht: Nicht der derzeitige Zustand der Welt ist der bestmögliche, sondern die Welt mit ihrem Entwicklungspotential ist die beste aller möglichen Welten.

  7. Welche Grundstimmung haben die meisten Menschen anhand des Life-Orientation-Tests (LOT-R) zum dispositionellen Optimismus und Pessimismus?
    SMS von Joanna: „Nach dem Test sind die meisten Menschen optimistischer“.
    Tatsächlich kommt man nach vielen dieser Tests zu dem Schluss, dass die meisten Menschen leicht optimistisch eingestellt sind. Interessanterweise sind die Ergebnisse zu diesem Optimismus seit Jahren beständig, unabhängig von geographischen Unterschieden.

  8. Derartige Tests haben Mängel? Welche zwei weiteren Strategien wenden Psychologen an, um Reaktionen detailliert zu verstehen?
    • Prüffragen in Tests, also Fragen in abgeänderter Form zu wiederholen, um die Ehrlichkeit herauszufinden. Weil man bei Feelgood-Tests schnell erkennt, was man antworten muss, um ein positives Ergebnis zu erhalten (Sie sind ein weltoffener, geschmackssicherer Mensch).
    • In einem Interview Reflexe erzeugen, Angst verstärken. Offene Fragen stellen, die nicht mit Ja und Nein beantwortet werden können. Körpersprache nutzen (Ivo).
    • Lügendetektor, Herzschlag-/Hautmessung (Ben)
    • Menschen in Situationen bringen, die eskalieren können wie beim Rollenspiel in „das Experiment“ (Matthias)
      Allein schon wegen der Filmmusik von Linkin Park, die dadurch in Deutschland entdeckt wurden, hier der 35sekündige Trailer zum Film "Das Experiment"
      Bepunktete gesuchte Antwort: Technische Lösung mit MRT/fMRI sowie Untersuchung der Wahrnehmungs- und Deutungs-Präferenzen.

  9. Wie funktioniert fMRT?
    Kommt ohne Strahlung aus, die Geräte haben jedoch (schon im Ruhezustand) einen immensen Stromverbrauch.
    Mit Hilfe der funktionellen MRT (Magnetresonanztomographie) bzw. fMRI (functional magnetic resonance imaging) können wir dem Gehirn quasi „bei der Arbeit zusehen“. Der Patient führt während der Messung immer wieder Aufgaben aus, wie zum Beispiel eine bestimmte Handbewegung, einfache Rechenaufgaben oder lautes Vorlesen einzelner Wörter. Durch Stimulation benötigt man mehr Energie, die Areale des Gehirns, die mitarbeiten, brauchen mehr Sauerstoff im Blut, was mit MRT sichtbar gemacht wird. Die Muster dieser Hirnaktivität sind absolut beständig; mit dem individuellen Footprint werden bei derselben Tätigkeit werden auch in späteren Jahren dieselben Areale wieder aufleuchten.

  10. Was sind kognitive Neigungen bzw. affektive Veranlagungen?
    Als Tipp nannte Sven dazu den Wissenschaftler Paul Watzlawick und dessen Geschichte „der Mann mit dem Hammer“. Katrin kannte die Geschichte, mochte dessen Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ aber nicht. 
    Zur Antwort: Eine soziale Situation, die höchst uneindeutig ist. Die eigene Neigung wird bestimmen, wie man eine Situation interpretiert und bewertet. Katrin erklärte gut, dass Kognitionen unsere eigenen Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen umfassen.

    Unsere affektive Veranlagung (Seite 35 im Buch „In jedem steckt ein Optimist“ von Elaine Fox - Wie wir lernen können, eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen, und dabei geht es nicht um die halbvollen Gläser) wird entscheidend von solchen Interpretationen in die eine oder andere Richtung geprägt und zwar von einer großen Fülle von ihnen. Diese Deutungen laufen unterhalb der Bewusstseinsschwelle ab und führen am Ende dazu, dass wir speziellen Dingen gegenüber eine bestimmte Neigung oder Einstellung besitzen, dass wir ihnen gegenüber „voreingenommen“ sind.

  11. Was beschreibt der Cocktailparty-Effekt und wie war der dazu passende Versuchsaufbau?
    Man untersuchte, was auf einer Cocktailparty, wo viele Menschen gleichzeitig sprechen, wahrgenommen oder weggeblendet wird. Darunter versteht man selektives Hören, also die Fähigkeit des menschlichen Gehörsinns, etwas zu extrahieren.

  12. Wie lange "funktioniert" der Cocktailparty-Effekt?
    • Er endet mit DEM Schlüsselwort, dem eigenen Namen (beim Aufwachen aus der Narkose wird man stets mehrfach mit dem Namen angesprochen).
    • Mit Gefahr oder mit Lust assoziierte Bedürfnisse dringen durch (man sollte „Feuer“ rufen wenn man die Aufmerksamkeit auf sich ziehen muss)
Punktenotation der 10 aktiven Teilnehmer am 04.04.2015:
  1. Katrin: 21 Punkte
  2. Ben: 14 Punkte
  3. Dagi: 6 Punkte
  4. Ivo: 4 Punkte
    Marcel: 4 Punkte
  5. Hausmeistah Tomas: 3 Punkte
  6. Joanna (inkl. elektronische Medien-Begrüßungs-) 2 Punkte
    Matthias/Sachsenhausen: 2 Punkte
  7. Ubiqitäres Genuschel ‏@GameOfSofas: 0
    Friki Frenki: 0

Wie wir aus dem gestrigen Spielfilm über den bekannten Frankfurter Wissenschaftler Bernhard Grzimek erfuhren war er Abenteurer, Scherzartikelfan, Ehebrecher, PR-Genie, NSDAP-Mitglied und Vorreiter der ökologischen Bewegung. Grzimek verzweifelte am Ende seines Lebens (gestorben März 1987), weil er sich sicher war, dass die Menschen trotz seines unermüdlichen Engagements die Welt zerstören werden.
Die Chronistin erinnert mit österlichem Gruß an dieser Stelle daran, dass wir Radio-X-Hörer in der Lebensmitte Tschernobyl und Fukushima, Ozonloch/Erderwärmung/Waldsterben, AIDS, Husseins angezündete Ölquellen, Rinderwahn/Schweinepest/Vogelgrippe überlebten und dass – trotz allem vorherigen Pessimismus – Radio X ab Juli 2015 von Bockenheim aus weiterhin senden wird.


25 Februar 2015

alfa-beet Thema „schönes Wetter“ mit Sven am 25.02.2015


Marcus liegt immer noch schwer vergrippt danieder; wir wünschen ihm (und auch Tomas) endlich recht baldige vollständige Genesung!!

Sven sprang gerne, aber auch pflichtgemäß, ein und legte (mit vorbereitender Hilfe des Meistahs) jede Menge guter Musik auf. Sehr schöne Sendung mit interessanten Anmerkungen!

Wir hörten:

Ray Charles - Don't let the sun catch you crying (1960)
Eurythmics – Here comes the rain (1984) Fremasons Remix
Ryan Farish – Sunshine in the Rain (2003)
Thomas Dolby – Mulu the rain forest (1984)
Dif Juz – Two Fine Days (and a thunderstorm) - 1987
Grace Jones – Walking in the rain - 1981 (Cover von Flash & the Pan aus 1978)
David Bowie – Wild is the Wind (1976, wurde 1957 für den Oskar als bester Song nominiert)
Army of Lovers – Let the Sunshine in (2001, Stück aus dem Musical Hair)
Abakus – California Sunshine (2001)
Culcha Candela – Solarenergie (2004)
Stevie Wonder – You Are the Sunshine of My Life (1973)
Karl Bartos – Sunshine (1998)
The Neighbourhood – Sweater Weather (2013)
Laid Back - Sunshine Reggae (1983)

Dagi wünschte den Buchstaben „S“ für das Erkennen von David Bowies eindeutiger Stimme.

Vorher war aber auch schon etliches eindeutig, was waren die Leut heut nur so maulfaul….
Sven rief die Hörer auf, mal Meinung abzugeben. Über womöglich überholtes Konzept, Musikauswahl, alles.

Wir freuen uns über Eure Kommentare!!!!

21 Februar 2015

Rätsel zu nützlichem Wissen mit Sven und Tomas am 21.02.2015



  1. Wer hat überlebt: Vegetarier oder Fleischfresser?
    Letztere
    Diese Wahrheit muss nochmal in bit und byte geschrieben werden: "Woran erkennt man übrigens einen Veganer? Er wird es dir sagen. Sehr schnell. Unaufgefordert."
  2. Warum werden Menschenkinder im Grunde viel zu früh geboren?
    Katrin hatte richtig in Erinnerung, dass das mit dem Kopf zu tun hat. Durch einen genetischen Zufall wurde das Gehirn des Menschen größer und dadurch auch der Kopf. Aber Problem war: Kind passt nicht mehr in Frau. Die Natur ließ sich daher die frühere Geburt einfallen.
  3. Wozu hat die Natur die Pubertät "erfunden"?
    Um uns die Zeit zu geben, alle lebensnotwendigen Fähigkeiten zu lernen. Das menschlische Gehirn wächst bis zum 23ten Lebensjahr. Bei den Primaten ist es nach 6 bis 12 Monaten ausgewachsen. Bei den einfachen Tieren ist viel durch Instinkt geregelt. Bei den höheren Tieren ist die vertikale Proliferation nötig.
    Michael Lindner ‏@bondaluh: „Der Mensch ist ein instinktreduziertes Mängelwesen. Habsch mal in der Unität gelernt.“
  4. Wie wird der "moderne Mensch" in seiner lateinischen Bezeichnung genannt?
    In aufsteigender Reihenfolge mit Vorläufern:
  • Homo antecessor
  • Homo erectus
  • Homo ergaster
  • Homo floresiensis
  • Homo georgicus
  • Homo habilis
  • Homo heidelbergensis
  • Homo neanderthalensis
  • Homo rhodesiensis
  • Homo rudolfensis
  • Homo sapiens (anatomisch moderner Mensch)
  1. Was ist aus den ganzen Vorfahren des Homo Sapiens Sapiensis geworden?
    Sie sind ausgestorben
  2. Woher weiß man denn, wer auf wen folgte in der Geschichte des Homo Dingenskirchen?
    Mit der Radiocarbon-Methode. Kohlenstoff und Kohlenstoff-Isotope: bei normalem Leben ist das Verhältnis immer gleich. Mit der Nahrung werden Isotope aufgenommen. Nach dem Sterben zerfallen die Isotope und keinen "neuen" werden nachgefüllt. An der Konzentration der Isotope erkennt man, wie lange der Tod schon her ist.
  3. Wie ist der heutige Stand der Wissenschaft zur Aus-/Verbreitung des Menschen?
    Es begann in Afrika, von dort zogen die Menschen über die Küsten in den Nahen Osten nach Südasien und vermutlich vor etwa 50.000 bis 60.000 Jahren nach Australien. Später wurden Zentral- und Ostasien, beide Teile von Amerika und am Schluss Europa besiedelt.
  4. Und wodurch wurde die vorherige Erkenntnis untermauert?
    Mit Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen, die auch ein (reduziertes) Set an Erbsubstanzen enthalten)
  5. Wie groß war die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Menschheit im Durchschnitt?
    400 m im Jahr
  6. Warum hat der homo sapiens ein nacktes Gesicht?
    Katrin wusste, dass man dadurch die Mimik besser erkennen kann und die Kommunikation zwischen den Menschen damit besser klappt.
  7. Warum hat der Mann einen Bart?
    Damit man auf die Entfernung erkennen kann, dass man es mit einem Mann zu tun hat. Vielleicht, um in Kampfstellung zu gehen, zur Revierabgrenzung etc.
  8. Wie unterscheidet sich das Sozial-/Sexualverhalten der Menschen von allen anderen Lebewesen - genetisch bedingt?
    Beim Menschen gibt es den „versteckten Eisprung“. Margarethe fügt noch hinzu, dass die Hormonproduktion jahreszeit-Wetterunabhängig ist. Der Mensch ist nicht an Brunftzeiten gebunden (Bonobos und Schimpansen aber auch nicht).
  9. Was hebt sich beim menschlichen Sexualverhalten so deutlich von allen anderen Kreaturen ab?
    @LaLeLu antwortete richtig: Der Mensch hat – spätestens durch Kamasutra – viele verschiedene Stellungen.
    Sven informierte noch aufgrund mangelnder Beteiligung: Es fehlen beim Menschen die direkte Ansicht verborgener primärer Geschlechtsorgane.
  10. Welche kulturell etablierten Unterschiede gibt es im Sexualverhalten des Menschen im Unterschied zu Tieren?
  • Verhütungsmethoden
  • Die Kopplung von Schamgefühl und Sexualität haben Tiere nicht. Tiere kopulieren vor den Augen der Artgenossen.
  • Der Mensch ist eher monogam (christliche Sozialmoral)

Punktenotation der 15 aktiven Teilnehmer am 21.02.2015:

  1. Thorsten Dittmann ‏@lalelu2007de: 20 Punkte
  2. Katrin: 18 Punkte
  3. Ben: 13 Punkte
  4. Gallusgenie: 6 Punkte
  5. Margarethe: 4 Punkte
  6. Armin: 3 Punkte
    Ivo: 3 Punkte
    Justus: 3 Punkte
    TomCollins ‏@TomCoIIins: 3 Punkte
  7. Dagi ‏@DuckyFrankfurt: 2 Punkte
    Matthias/Sachsenhausen: 2 Punkte
    Sven Trulsen ‏@dreckspatz_83: 2 Punkte
  8. Matthias/Bad Homburg: 1 Punkt
    Ubiqitäres Genuschel ‏@GameOfSofas: 1 Punkt
  9. Michael Lindner ‏@bondaluh: 0 (weil trotz genialer Antworten nicht on air bepunktet)

Nachzutragen sind unbedingt noch die Gesundungswünsche an den Meistah:

Ubiqitäres Genuschel ‏@GameOfSofas : Wenn die Sendung nicht bald vorbei ist, stirbt uns der @hausmeistah vor dem openMic“
Thorsten Dittmann ‏@lalelu2007de: "gute besserung allen im studio und vor den empfängern"
Ubiqitäres Genuschel ‏@GameOfSofas: "@lalelu2007de Vielen Dank für die Besserungswünsche, aber viel besser kann es mir gar nicht gehen. Jedenfalls ohne Drogen."

14 Februar 2015

Rätsel zur Augsburger Puppenkiste mit Sven und Thorsten am 14.02.2015

Am Ende wurde alles gut….. 

Der Meistah liegt mit fiebriger Grippe und ohne jede Stimme im Bett, Marcus macht den Odenwald unsicher, Stefan treibt sich in der Republik herum und Dagi weigert sich, einen Technik-Kurs zu machen.

Sven, der Retter, kam zwar mit seiner üblichen Verspätung ins Studio, verschob aber seinen heutigen Termin und verhalf damit uns allen wieder zum Frieden: Den Hörern, die schon lange auf dieses Spezial-Themengebiet warteten, Thorsten a.k.a. @LaLeLu, dessen Redaktionsarbeit und Geschäfts-Abwesenheit sich damit lohnte sowie dem Sender, der – wie in den letzten 15 Jahren – darauf baut, dass es bei den Hausmeistern jeden Samstag zwischen kurz nach 10 und 12 Uhr eine Rätselsendung gibt.

Mit „einem kleinen technischen Ungeschick am Anfang“ (Zitat Sven) war die Sendung um 10.20 Uhr dann auch "on air"….
  1. Welche Figur aus der Augsburger Puppenkiste begrüßte uns vor dem Hausmeister-Jingle?
    Tutulla, die Fledermaus mit schweizerischem Akzent, die Erzählerin von „Kleiner König Kalle Wirsch“.
  2. Wieviele Fernseh-Sendungen hat die AP bis heute insgesamt "auf die Beine gestellt“?
    1.200 !!!
    Es gab schließlich nicht immer nur die Serien mit 30 Minuten, sondern durchaus kürzere Produktion.
  3. Für welche Serie hat die Augsburger Puppenkiste viel zugeliefert?
    Alleine 520 Folgen für das westdeutsche „Sandmännchen“.
  4. Welches der 3 Musikschnipsel ist nicht von der Augsburger Puppenkiste?
    Räuber Hotzenplotz (Spielfilm mit Gerd Fröbe-Lied), Frau Holle stammt von der AP
  5. Wer und wann gründete die Augsburger Puppenkiste?
    Das Ehepaar Walter Oehmichen in 1945.
  6. Walter Oehmichen war - obwohl von ihm gegründet - nicht der erste Besitzer der AP, sondern?
    Rose Oehmichen
  7. Wie hieß die AP vorher?
    Puppenschrein. Walter Oehmicher hat ihn in seinem Wohnzimmern im Türrahmen gebaut und ist damit in den Kriegsjahren in Lazaretten und Kindereinrichtungen aufgetreten. Das Ding ist 1944 nach einem Auftritt bei einem Bombenangriff auf Augsburg verbrannt, aber die Puppen – bis auf die gute Fee Zimberimbimba  - konnten gerettet werden.
  8. Mit welchem Märchen hat die AP den Kistendeckel geöffnet?
    Der gestiefelte Kater am lief am 26.02.1948, exakt 4 Jahre nach Zerstörung des Puppenschreins
  9. Wann trat die AP zum ersten Mal live im Fernsehen auf?
    Am 21.01.1953 mit "Peter und der Wolf" (4 Wochen vorher gab es die erste Tagesschau)
  10. Welches Stück der Augsburger Puppenkiste ist erstmals in Farbe gefilmt worden?
    Der Löwe ist los (Marionettenspiel in 5 Teilen, Deutsche Erstausstrahlung: 21.11.1965 ARD).
    Der Start des Farbfernsehens erfolgte auf der 25. großen Deutschen Funk-Ausstellung am 25. August 1967 um 10:57 Uhr mit der Betätigung eines großen roten Tasters (der eine Attrappe war) durch Vizekanzler Willy Brandt.
  11. Aus welchem Holz wurden die Puppen geschnitzt?
    Lindenholz
  12. In welchem Gebäude ist die AP untergebracht?
    Als Tipp nannte Thorsten die Straße (Spitalgasse). Tatsächlich ist die AP seit dem ersten Tag in einem Raum im Heiliggeist-Spital in Augsburg untergebracht. Das Spital wurde im Krieg nicht zerstört; darin befindet sich heute noch das AP-Museum.
  13. Mit welchem jungen Adligen, der von Planet zu Planet reiste, feierte die AP erste Erfolge?
    Der kleine Prinz
  14. Wer sagte: „Alles kann etwas bedeuten. So oder so. Heute oder morgen. Jetzt oder nie.“
    Der Kohlen-Juke aus „der kleine König Kallewirsch“.
  15. Medley – nennt die Sendungen zu den Musikstücken
    1. Frau Holle (Augsburger Puppenkiste) 
    2. Der Räuber Hotzenplotz (Münchner Songgruppe)
    3. Der Herr von Bolligru (Der kleine dicke Ritter Oblong-Fitz-Oblong)
    4. Gras, Gras, wir geh'n ins Gras  (Die Opodeldoks)
    5. Prinzessin Li Si (Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer)
    6. Kater Mikesch (Titel, in dem Dorf)
    7. Steinzeitkinder (4000 Jahre ist es her)
    8. Lütirallalalala (Urmel aus dem Eis)
    9. Das Sams (Eine Woche voller Samstage
    10. Schlechte Zeiten für Gespenster (Angst machen ist doof)
    11. Zwergenlied II (Raub der Mitternachtssonne; ein Zwerg geht um der schert sich nicht darum)
    12. Das Zauberlied (Hokuspokusfidipus ) -Zauberer Schmollo 
    13. Der Löwe ist los (Blechbüchsenarmee unter Don Blech)
Pausenmusik: 
Dolls United - Eine Insel mit zwei Bergen 1995 (Jim Knopf und der Lokomotivführer)
Dolls United – Der Urmel

Hier das Original-Urmellied

  1. Eine normale Marionette hängt an mind. 10 Fäden. Das Urmel an 22. Die Puppe mit den meisten Fäden ist ein 1000füßer in einem Varietéstück. Wieviele Marionettenspieler bedienen seine 62 Fäden?
    Vier Marionettenspieler
  2. Wer hat noch keiner Marionette der AP seine Stimme gegeben?
    Mario Adorf (zur Auswahl standen noch Ernst Hilbich und Harald Schmidt)
  3. Wie heißen die 5 Völker der Erdmännchen?
    Kallewirsch, Zoppotrump, Wolde, Gilche, Murke
  4. Wie heißt der König aus „Urmel aus dem Eis“
    Pumpunell von Pumpolonien
  5. Wer hat noch keiner Marionette der AP seine Stimme gegeben
    Margit Sponheimer (Cornelia Froboess, Marianne Sägebrecht und Lotti Krekel waren noch im Angebot)
  6. Medley – nennt die Sendungen zu den Musikstücken
    1. Bill Bo und seine Bande (Bill Bo und seine Kumpane)
    2. Das Burggespenst LüLü (Das Burggespenst LüLü)
    3. Rudirallala (Kleiner König Kalle Wirsch)
    4. Dort am Cocopalmario (Drei Dschungeldetektive)
    5. Kommst Du mal nach Tansibor (3:0 für die Bärte)
    6. Bootslied (Caruso und Co.)
    7. Lutsche mit mir (Don Blech und der goldene Junker)
    8. In Stakeln an der Kruke (Katze mit Hut)
    9. Das Zoolied (Urmel spielt im Schloß)
    10. Wenn wir fahren übern Teich (Lord Schmetterhemd)
    11. Schlupp vom grünen Stern (Intro) 
    12. Der Wolf und die sieben Geißlein
    13. Lummerlandlied (Guggenmusik Pampers)
  7. Wie heißt der Zauberer im Räuber Hotzenplotz? Katrin wußte: „Petrosilius Zwackelman, der Kartoffelbrei liebt“
  8. Wer wohnt auf Lummerland?
    Alfons der 1/4vor12., Frau Waas, Herr Ärmel und Lukas (später auch Herr Tur Tur)
  9. Wer ist Tur Tur?
    Scheinriese den Jim Knopf in der Wüste trifft
  10. Wer hat Kater Mikesch das Sprechen gelehrt?
    Der Schusterjunge Pepik
  11. Warum konnte die fünfte Folge von „Der Löwe ist los“ am 05.09.1965 nicht gesendet werden?
    Weil die Filmrolle verschwunden war. Da man sie fand, konnte die Folge in der folgenden Woche ausgestrahlt werden.
  12. Von welcher Mannschaft ist das Urmel seit 2006 das Maskottchen?
    Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft
  13. Wer lebt mit der Katze mit Hut in einem Haus?
    Kaptän Knaak, Marianne Dudelhuhn, Puddingbrummsel, Stolpervogel, Zappergeck, Baby Hübner, Hundertfuß, Lama, Brüder Erbsenstein
  14. Was kam dem Drachen Nepomuk aus den Ohren?
    Zigarettenrauch (der Puppenspieler rauchte wohl gern)
  15. Welches der 3 Musikschnipsel ist nicht von der Augsburger Puppenkiste?
    Die Guggemusik-Pampers verwandten lediglich ein Thema
  16. Wie heißt diese Gruppe von 12 Männern: Antonio, Emilio, Fernando, Ignazio, Ludowico, Maximiliano, Nikolo, Rudolfo, Sebastiano, Theodoro, Ulrico, Xaverio?
    Katrin wusste im zweiten Anlauf die Antwort: „Die wilde 13“
  17. Dabei handelt es sich um die Piratenbande, von denen jeder nur einen einzigen Buchstaben beherrscht. Jim Knopf fand heraus, dass sie einem Rechenfehler unterlagen, denn es waren nur 12 Leute.
Fragen die gerne noch gestellt worden wären:
  • Die Muminfamilie war die erste Fernsehserie vom Hausautor der Apk. In welchem Jahr flimmerte sie das erste mal über die Bildschirme?
    1959
  • Ab 1968 gab es eine Serie mit Kater Mikesch und Fernsehansagerin Hilde Nocker die 1971 wegen des zu großen Erfolgs abgesetzt wurde
    Ich wünsch' mir was (die Menge an Zuschriften war ohne zusätzliches Personal nicht mehr zu bewältigen)
  • Im einzigen Kinofilm der Apk heißt der „tierische“ Hauptdarsteller?
    Monty Spinneratz
  • Was essen die Opodeldoks? A: Spiegeleier B: Äpfel C: Gras D: Pommes rot-weiß
    Spiegeleier
  • Welche Figuren hat die Apk zum Sandmännchen beigesteuert?
    Tintenfisch Klecksi, den Almbewohnern Beppo und Peppi, die Rittern Kunibert und Heiner sowie Teddy und Puppi mit Ansagerin Hilde Nocker
Katrin hat souverän die Erdmännchenfestung erreicht!!!!!

Und dabei mit Sicherheit nicht die modernen Medien zu Hilfe genommen. Und deshalb bitten wir Katrin auch, in der nächsten Sendung mit dem Meistah (der es schafft, sie telefonisch ins Off zu nehmen) ihre Adresse zu nennen, damit ihr der heutige Preis per Post zugestellt werden kann:

Punktenotation der 10 aktiven Teilnehmer am 14.02.2015:
  1. Katrin: 51 Punkte
  2. Dagi: 22 Punkte
  3. Stephan K.:12 Punkte
  4. FrikiFrenki:5 Punkte
  5. @bondaluh: 2 Punkte
    Justus/Frankfurt: 2 Punkte
    Matthias/Sachsenhausen: 2 Punkte
  6. Stefan G: 1 Punkt
  7. @Koffi: 1/2 (Routerhilfe für Dagi-) Punkte
  8. @Ubiquitäres Genuschel: 0 Punkte