Donnerstag, 28. April 2011

alfa-beet Thema „Radioaktivät“ mit Marcus am 27.04.2011

radioaktivitätMarcus gab zu, nicht richtig zugehört zu haben bei der Sendung letzte Woche und hatte deshalb einfach mal Strahlung, Atom und alles was damit zusammenhängt assoziiert und eine entsprechende Liedauswahl zusammengestellt.

Nicht nur der erste Bandname nebst Bandtitel waren hervorragend gewählt, bei den nachfolgenden Songs musste man sich nur in die Hirnwindungen der Hausmeister eindenken.....

Dagi wünschte guten Abend, wußte, dass es ein Bowie-Lied ist, und hoffte, dass mit Marcus’ Tipp („ist verbandelt mit einem Lieblingsmusiker“) Brian Eno gemeint ist. Im zweiten Anlauf probierte sie es wieder, weil sie den typischen Fretless Bass, aber nicht Mick Karns dünne Stimme kannte.
Nach Atom und Strahlung ist die logische Schlussfolgerung für das Thema in 2 Wochen „Wind“ (nächste Woche ist – wie jeden ersten Mittwoch im Monat schließlich alfa-beet-frei).

Ein aufregendes Hörspiel. Namensgebend für das Album war die schwangere Frau, der ein Herzschrittmacher mit Atombatterie implantiert werden sollte (Atomherz-Mutter). Kein kausaler Zusammenhang zum Titel hat hingegen das Cover (eine Kuh auf der Weide).

Dagi (bereits im „sleep mode“ und den Radio-Wecker auf “23-Uhr-Ausfaden”) gestellt, hatte Erbarmen, weil sich offenbar sonst niemand mit Marcus unterhalten wollte. Kannte die Band und hatte sogar noch den Hit (wenn auch nicht den Titel) von damals im Ohr (die aus den 70ern wären leichter gefallen). Ihr fiel zum eigenen gewählten Thema nur ein, dass es da eine grässliche deutsche (Schlager?-)Band namens „Wind“ geben muss. Marcus ist ohne Sorge: „Hausmeister Stefan, der nächstes Mal dran ist, bringt auch das fertig“.

Dagi erkannte eine ihrer Lieblingsbands und auch den Originalsong (mit einem ihrer Lieblingssänger). Ihr fiel zum Thema die Band „Gotthard“ ein, weil es auf dem Bergmassiv St Gotthard so windig ist (klassische Meister M-Assoziation, oder....)

Marcus spielte dieses ganz bekannte One-Hit-Wonder-Lied, in der Hoffnung, dass noch jemand „anders außer Dagi“ anruft. Seine Hirnwindung: "Zu einem anständigen Atomkraftwerk gehört auch eine anständige Kettenreaktion". Der Meistah hatte in diesem Moment erst eingeschaltet, weil ihm plötzlich in den Sinn kam, dass „die Hausmeister ja dran sind“. Zum Thema pfiff er „Wind of Change“, zur laut Marcus deutschen Band Gotthard (es ist eine Band aus der italienischsprachigen Schweiz) fiel ihm gar nichts ein.[Anm.d.Red.: Gotthard hat der Meistah noicht einmal erwähnt...] Er gab zu, „durch den Wind zu sein“ und sich noch mal zu melden, wenn er wieder „on track ist“.

Dagi bildete sich ein, wieder den ausdrucksstarken Bass von Mick Karn zu hören und kam mit Nachhilfe von Marcus („den Namen hast Du sogar schon erwähnt") auf Brian Eno. Simple Erläuterung ohne jede Häme: „Wenn man Euch ein paar Mal hört.. Ihr seid ja so einschätzbar“. Dagi erläuterte noch was zur Band Gotthard (deren Metal gefällt Euch nicht) und half dem Meistah bei seiner Wunschfindung „mit irgendeinem Stück vom 77er Genesis-Album Wind and Wuthering“.

Sharon hatte auch gerade erst eingeschaltet, kannte die Stimme von Blixa Bargeld, war aber überfordert, ad hoc was zum Thema Wind zu nennen. Tim aus dem Vorraum kannte auch die Stimme und durfte etwas von „Earth, Wind & Fire“ wünschen.
Der Meistah trug dann noch einen Wunsch nach: Kate Bushs „Cloud Busting“, "weil man ein bisschen Wind braucht, um Wolken aufzulösen". Nachvollziehbar, plausibel, schon gar, wenn man sich an das Kates Video mit Donald Sutherland erinnert.

Marcus entschuldigte sich für seine Assoziation zur aktuellen Lage in Japan mit seiner Lieblings-Japanerin und kündigte einen wiederum vorhersehbaren Titel an für alle, die alfa-beet und ihn kennen. Sharon – obwohl noch gar nicht so lange als Ratefreundin on air, kannte die „kleine Yoko“, und erklärte zum fehlenden Wunsch von ihr, dass sie auch „Earth, Wind & Fire“ genommen hätte, „obwohl sie die gar nicht so gut findet“. Sie suchte was von David Bowie; im Teamwork mit Marcus fand sie dann „Wild is the Wind“ von Bowie und „ The Wind That Shakes The Barley“ von Dead can dance.

Tim aus dem Vorraum hat Lied und gleichnamigen Film gekannt. Marcus gab zu, versucht zu haben, den Film nebenbei zu sehen, aber es ging einfach nicht! „Dazu muss man schon bereit sein“.

Marcus kündigte einen seiner üblichen Verdächtigen an. Sharon fand den Sänger unverkennbar, wusste aber nichts Neues zum Thema Wind.

Die Chronistin (die am nächsten Tag im Büro die Aufzeichnung der Sendung nochmals hörte und mitkritzelte), merkt an, dass sie begeistert von der Liedauswahl war und daher die erhoffte Nachtruhe nicht sofort eintraf. Ansonsten: Stefan wird am 11. Mai alle Aufgaben locker lösen !!!!


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